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Als Albrecht Dürer 1528 starb, war ‚Georg  Pencz 28 Jahre alt und hatte bereits eine bewegte Zeit hinter sich: Er gehörte zum Reformkreis um Thomas Müntzer, hatte das Bürgerrecht der Stadt Nürnberg erhalten und als Malergeselle in Dürers Atelier gearbeitet, war nach Italien gereist. 1532 ernannte ihn Nürnberg zum Stadtmaler und damit offiziell zum Nachfolger von Albrecht Dürer. Der Maler, Kartograph und Kupferstecher erfreute sich großer Beliebtheit. Doch im Gegensatz zu Dürer blieb von diesem Ruhm in der Nachwelt weit weniger übrig.

Sein vielseitiges Schaffen – vom Gemälde, über Kupferstiche und Holzschnitte mit italienischer Prägung („Italianià“) – sind nun im Kupfertichkabinett in Berlin zu sehen.

Georg Pencz. Der seinesgleichen in der Kunst des Zeichnens nicht kennt.
Ausstellung vom 8. Januar bis zum 7. April 2013

Kupferstichkabinett
Matthäikirchplatz 8
10785 Berlin

Öffnungszeiten
Montag: geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 20:00 Uhr