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In der Welle der Indie-Pop Gruppen, die in den letzten Jahren von der britischen Insel zu uns herüberschwappten schwammen und schwimmen immer noch Maxïmo Park aus Newcastle. Die Band gründete sich 2003, wobei ihr kreativer Kopf, Paul Smith, als letztes Mitglied dazustieß.

Von 2005 bis heute entstanden insgesamt fünf Alben. Das letzte mit dem Titel „Too much information“ erschien zu Beginn dieses Jahres.

Fast Forward hält fest: „Man hört Maximo Park deutlich an, dass sie gereift sind, das Album klingt aufgeräumt und durchdacht.“

The Guardian online meint: „ […] leader Paul Smith’s lyrics portray him as the bookish romantic stymied by constantly overthinking – but, this time, the sound has been subtly enhanced by electronics and actual beats.”

Welt online negativ: „“Too Much Informationen“ ist flach und platt und breit wie Bogotá, aber irgendwie auf einem hohen Level.“

Die Stuttgarter Nachrichten ebenso: „Die britische Band will zwar anders klingen, bleibt dabei leider aber etwas unentschieden […]“

Deutschlandfunk kritisch: „Das Album ist in der Tat vielfältiger. Die starke Präsenz des Synthesizers gleich am Anfang führt den Hörer aber in die Irre. Dies ist keine reine Synthiepop-Platte. Die Songs wagen sich zwar aus dem Maxïmo Park Gitarren-Schneckenhaus heraus, verkriechen sich aber sofort wieder. Es fehlen die ganz großen musikalischen Impulse. […]Muss man sich Sorgen machen um Maxïmo Park? Durchaus. Es hat sie erwischt. Nach über zehn Jahren entscheidet sich nun: so weiter machen oder ganz aufhören.“

Musik: Maxïmo Park “Too much information”

Maxïmo Park
Too much information
Vertigo Berlin (Universal) 2014