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Bis es „Erdmöbel“ in ihrer heutigen Formation gab, mussten einige Jahre ins Land gehen. Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre ginge es zunächst mit englischsprachiger Popmusik und Bandnamen wie „The Coffins“ und „Frying Time“ los. Mit der Umbenennung in „Erdmöbel“ begannen die mittlerweile vier Mitglieder der Band –  Markus Berges, Ekki Maas, Wolfgang Proppe und Christian Wübben – auf Deutsch zu singen. 1996 erschien das erste Album „Das Ende der Diät“ und nun, 16 Jahre später, das zehnte Album „Kung Fu Fighting“.

Die ZEIT (41/2013): „Keim Reim, der zu schwierig ist, dass Berges ihn nicht mit Emphase um die Ecke biegt und mit einem Leben füllt, auf dass sich einen Reim zu machen dem Publikum überlassen bleibt. Berges schreibt auch deshalb so wunderbare Popsongs, weil er die Worte nicht nach Sinn abklopft, vielmehr lässt er sich von ihnen in immer neue Zusammenhänge und Abgründe tragen.“

Rolling Stone Deutschland meint: „Doch, die sind immer noch musikalisch wie Sau (mit jeder Menge Flöte). Was ausdrücklich den Poeten Berges einschließt, der wieder mit den Worten und Assoziationen tanzt, bei Bedarf aber auch mal schlicht „La-la-la-la-la“ singt.“

FAZ net konstatiert: „Bewegliche Ferien mit „Kung Fu Fighting“ als Klingelton: Die Kölner Band Erdmöbel montiert lyrische Bilderrätsel auf Schunkelmelodien und macht daraus Lieder, die sehr zu Herzen gehen.“

Bei BR2 heißt es: „Vielmehr sind die Musiker aus Köln Wort-Klang-Poeten mit einer beeindruckend bildreichen Sprache. Ihre Musik klingt passend dazu verspielt. Die Melodien sind markant, die Arrangements liebevoll ausgefeilt; polyphoner Singsang wechselt mit kräftigen Uptempo-Nummern.“

Erdmöbel
Kung Fu Fighting
(Jippie!/Rough Trade) 2013

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