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15 Jahre wurde gewerkelt. Nun ist die Renovierung des Museums Kurhaus Kleve mit dem Beuys-Atelier abgeschlossen. Der kleine Ort am Niederrhein ist Geburtsstadt von Joseph Beuys (1921-1986), und sie hält ihren berühmten Sohn, der ab 1957 wieder dort wohnte, in Ehren. Bis zum Ersten Weltkrieg lebte Kleve von einer regen Bäderkultur. Das Kurhaus erhielt den Namen Friedrich-Wilhelms-Bad. Danach lagen die Räumlichkeiten in dem kleinen Ort brach – bis sich Beuys dort niederließ. Hier findet man heute das einzige noch erhaltene Atelier des Künstlers, ausgestattet mit originalen Arbeitsutensilien, gestiftet von Familienmitgliedern.

Doch der Museumskomplex hält noch mehr parat: Mit Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart zeigt das Haus einen Querschnitt seiner Sammlung, deren Aufbau bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht: Von mittelalterlichen Skulpturen, über den Barock und die Gartenkunst in Kleve bis hin zu der Graphiksammlung Robert Angerhausens, Kunsthandwerk und der Kunst der Moderne und der Gegenwart von Ewald Mataré und Joseph Beuys erwartet den Besucher eine umfangreiche Schau.

Seit einer Woche ist das Haus wieder für Besucher geöffnet.

Museum Kurhaus Kleve –
Ewald Mataré-Sammlung

Tiergartenstraße 41
47533 Kleve

7 Euro / 4,50 Euro