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Das Stück besteht nur aus einem Wort: „Murmel“. Und Herbert Fritsch hat es gewagt, das als unspielbar geltende Stück in der Berliner Volksbühne zu inszenieren.

Fritsch selbst ist nicht nur Schauspieler und Regisseur, sondern auch Medienkünstler. Seine Fototechnik zur dreidimensionalen analogen Verzerrung ist patentiert. Ausstellungen, Computeranimationen und Kunstfilme gehören ebenfalls zu seinem Repertoire.

Als er Dieter Roths Stück „Murmel“ aus dem Jahr 1974 in die Hände bekam, versprach er dem Autor, es auf die Bühne zu bringen. 14 Jahre nach Roths Tod stehen nun elf Schauspieler vor dem von Fritsch entworfenen Bühnenbild, begleitet vom Musiker Ingo Günther, und murmeln mal sprechend mal singend durch den Abend.

Der Deutschlandfunk lobt. „Fritschs brillantes und äußerst präzis gearbeitetes Theater der Gesten, Slapstickeffekte und mathematischen Bildabläufe, bleibt auf dem gesicherten Terrain von Spaß und Ironie.“

Deutschlandradio Kultur begeistert sich für die Schauspieler: „Was sie aus dem Wort Murmel herausholen, reicht vom monotonen Aufsagen über die mit jeglichen Emotionen unterlegten Sprechweisen bis zum (chorischen) Gesang. Hier wird also nicht gemurmelt, sondern viel gesungen, in allen Facetten: Mal wirkt der Abend wie eine minimalistische Oper, mal wie große Show aus Las Vegas.“

Welt online ebenfalls positiv: „Berlin – Dada lebt. Aus dem erstmals in Deutschland gezeigten Ein-Wort-Stück «Murmel Murmel» machten Regisseur Herbert Fritsch und sein Schauspielerensemble am Mittwochabend ganz große Performance-Kunst. Das Publikum feierte die Premiere in der Berliner Volksbühne mit begeistertem Applaus und zustimmendem «Murmel Murmel»“

Termine und Tickets: hier

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin