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Feuilletonscout Kurz-Rezension

Michael Chillingworth: Der Jazzmusiker legt mit „Scratch and Sift“ ein spannendes Debütalbum vorMit Spannung war das Debütalbum des Londoner Jazzmusikers Michael Chillingworth, der  bereits seit zehn Jahren in der Szene ein bekannter Name ist und mit Musikern wie Kit Downes, Jim Hart, John Taylor und Gareth Lockrane gearbeitet hat, erwartet worden.

Nun legt er mit seinem Septett das erste Album vor und man darf sagen: Chapeau! Abwechslungsreich („Butterman“), flott („Bryan Kuh“) und temporeich („Grapeful Lady“), gepaart mit ruhigeren Passagen („The Wait“), ist das einnehmende „Scratch and Sift“ für den Jazzliebhaber ebenso geeignet wie für den ungeübten Jazz-Hörer. Michael Chillingworth (Alt-Saxophon), Josh Arcoleo (Tenor-Saxophon), Tom Challenger (Tenor Saxophon), George Crowley (Bassklarinette), Lewis Wright (Vibraphone), Sam Lasserson (Kontrabass) und Jon Scott (Schlagzeug)  harmonieren und improvisieren hervorragend miteinander, der warme Sound ihrer Blasinstrumente wirkt nie schrill und ist doch weit mehr als der gefällige Lounge-Jazz. Genau Zuhören lohnt, denn man entdeckt immer wieder Neues in den wendungsreichen Stücken. Aber auch einfach nur Genießen sei erlaubt.

Michael Chillingworth
Scratch and Sift
Two Rivers Records 2016
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