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„Yankeediva“ heißt ihr Blog, geboren ist sie in Prairie Village/Kansas. Ende der neunziger Jahre schien kaum Nachwuchs im Fach Kolaturmezzo in Sicht zu sein. Zehn Jahre später gibt es ihn wieder, und Joyce DiDonato ist eine von ihnen. Ihr Repertoire umfasst v.a. Händel, Rossini, Mozart und der Belcanto. Das ZDF betitelt sie sogar als „beste Rossini-Interpretin der heutigen Opernwelt“. Sie ist disziplinert, begründetet den Mythos um „Die Preußin aus Kansas“: Als sie sich während einer Aufführung des „Barbier von Sevilla“ das Bein brach, sang sie noch anderthalb Akte lang weiter, bevor der Arzt kam. Die folgenden Vorführungen sang sie Rollstuhl.

Jüngst erschien nun ihr neues Album „Diva Divo“. Die Zeit (12/2011) urteilt: „Eine Frau bleibt Frau, ein Mann bleibt Mann? […] Die kleinen großen Unterschiede offenbaren sich ihr mehr historisch, und das ist die Stärke und Die Schwäche der CD zugleich. Stärke, weil sie so alles Ideologische hinter sich lässt […]; und Schwäche, weil die Aufgabenstellung letztlich doch alibinös wirkt, eine Perlenschnur, an der sich nach Bleiben aufreihen lässt, was so in Stimmfach passt. Gesungen wird trotzdem gut.“

Joyce Didonato,
Ochèstre et Choeur de l’Opéra de Lyon, Kazushi Ono:
Diva Divo – Opera Arias

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