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„Mexicanidad“, so nennt man die mexikanische Mentalität, die aufgrund ihrer wechselvollen Geschichte schwer zu fassen ist. Nach ihrer Unabhängigkeit von Spanien im Jahr 1821 und dann vor allem nach der mexikanischen Revolution 1920, entdeckten die Mexikaner ihre Wurzeln in Kunst und Kultur wieder. Künstler wie Frida Kahlo, Diego Rivera, Rufino Tamayo, Francisco Toledo oder Adolfo Riestra verkörpern dieses neue Selbstbewusstsein und die Auseinandersetzung mit dem indianischen Erbe.

Die Kunsthalle Würth hat nun rund 300 Werke mexikanischer Kunst versammelt. Ihnen gegenüber stehen mexikanische Fundstücke aus präkolumbianischer Zeit und originale mexikanische Ofrenda-Objekte. Außerdem erwarten den Besucher einige Nachbildungen der extravaganten Kleidung von Frida Kahlo sowie 150 Bilder ihrer Fotosammlung.

Deutschlandradio Kultur lobt. „Die wunderbare Schau wird begleitet von präkolumbianischen Keramiken, von Objekten um den typisch mexikanischen Totenkult und, besonders schön, von bunt bestickten Textilien, wie wir sie von den Selbstporträts der Frida Kahlo kennen. […]Egal, ob echt oder nicht – den kleinen Schönheitsfehler kann man leicht verschmerzen.“

Focus online konstatiert: „Außergewöhnliche Würdigung der mexikanischen Kunst des 20. Jahrhunderts: Mit rund 300 bedeutenden Werken gibt die Kunsthalle […]  Einblicke in die vielschichtige jüngere Kunstgeschichte Mexikos.“

Kunsthalle Würth
Lange Straße 35
74523 Schwäbisch Hall

Öffnungszeiten:
Täglich 11 – 18 Uhr.

Eintritt frei