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Ihr „Déjeuner en fourrure“ kennzeichnet sie bis heute. Die Kaffeetasse samt Löffel im Pelz entwarf Meret Oppenheim 1936. Sie wurde noch im selben Jahr auf der Londoner International Surrealist Exhibition gezeigt und schließlich von Alfred Barr jr. für das Museum of Modern Art in New York erworben. Kurze Zeit darauf geriet die Künstlerin in eine Schaffenskrise, die sie erst 1954 überwinden konnte. Ihr Gesamtwerk war vielfältig. Sie malte, zeichnete, fotografierte, schrieb, bildhauerte und entwarf Mode. Neider wie Max Ernst und Pablo Picasso ertrugen ihre Kreativität nur schlecht, die Surrealisten hingegen liebten sie. Mit Marcel Duchamp verband sie eine innige Freundschaft. Nach einem Foto von Man Ray in dem Bildzyklus Érotique voilée galt sie als „Muse der Surrealisten“, obwohl sie selbst zu deren wichtigsten Protagonisten gehörte. Sie starb 1985.

Anlässlich ihres 100. Geburtstags widmet der Martin-Gropius-Bau in Berlin Meret Oppenheim eine umfassende Retrospektive.

Zeit online fasst zusammen: „Meret Oppenheim war im Paris der dreißiger Jahre ein junger Star der Surrealisten und wurde eine große Künstlerin. Zum 100. Geburtstag widmet ihr Berlin eine herrliche Werkschau.“

Welt online resümiert: „Wenn nun der Martin-Gropius-Bau in Berlin Oppenheim zum 100. Geburtstag eine große Retrospektive ausrichtet, dann entfaltet sich vor den Augen des Betrachters eine verschlungene Erzählung aus Werk und Biografie, deren Kapitel so ungewöhnlich wie zum Teil noch nicht vollständig aufgearbeitet sind.“

Meret Oppenheim_Martin-Gropius-Bau

Meret Oppenheim. Retrospektive.
Ausstellung bis zum 1. Dezember 2013

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag: 10-19 Uhr
Dienstag geschlossen

10 Euro / 7 Euro

Beitrag zur Ausstellung in der ARD: Meret Oppenheim_Martin-Gropius-Bau_Das Erste