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„Matsukaze“ gehört zu den Klassikern des japanischen Nô-Theaters (japanisches Theater, das traditionell nur von Männern gespielt oder getanzt und musikalisch begleitet wird. Der Hauptdarsteller trägt meist eine Maske.)

Matsukaze und Murasame sind Schwestern, die einst denselben Mann liebten. Ihre Geister, beseelt von der unerfüllten Liebe, kommen nicht zur Ruhe. Ein Mönch, der an einem Salzhaus nächtigt, erlebt eine Nacht mit den Geistern, die um Frieden für ihre Seelen bitten.

Sasha Waltz fand in Toshio Hosokawa einen Komponisten, mit dem sie aus dem Sprech- ein Tanztheaterstück schaffen konnte. Nach der Uraufführung im Théâtre de la Monnaie in Brüssel führte eine Tournee die Tanzkompagnie nach Warschau und Luxemburg. Jetzt kommt sie vom 15.-17. Juli auch nach Berlin.

kultiversum urteilt: „«Matsukaze» ist ein wundersam hermetisches Kammertheater, das sich über den sparsam und präzise gesetzten (deutschen) Worten von Hannah Dübgen wie eine fernöstliche Bildergeschichte auf Papier entrollt und wieder zusammenzieht.“

FAZ net begeistert: „Bei der Brüsseler Uraufführung von Toshio Hosokawas Oper „Matsukaze” sind die Tänzer von Sasha Waltz gefangen zwischen Traum, Tod und Leben. Ein unvergessliches Gesamtkunstwerk.“

Matsukaze
Oper von Toshio Hosokawa
Libretto von Hannah Dübgen
nach dem gleichnamigen Nô-Spiel von Zeami
Choreographie von Sasha Waltz

Trailer: hier

Staatsoper unter den Linden
im Schiller Theater
Bismarckstraße 110
10625 Berlin

Tickets: hier