GD Star Rating
loading...

Mit „Taxi Driver“ gelang ihm 1976 der Durchbruch. Seitdem begeistern seine Filme Fans wie Kritiker gleichermaßen. Die Reihe der Auszeichnungen ist endlos lang. Doch als das Berliner Filmmuseum plante, Martin Scorsese zum 70. Geburtstag eine ganze Ausstellung zu widmen, mussten die Initiatoren feststellen, dass sie die ersten mit dieser Idee waren. Anfragen an den berühmten Regisseur beantwortete dieser mit großzügigen Leihgaben: Die rund 600 Exponate umfassen Dokumente und Bilder aus seinem Privatarchiv ebenso wie aus der Robert de Niro-Stiftung.

Die Ausstellung leitet den Besucher chronologisch durch das Leben Scorseses, der eigentlich Priester werden wollte und schließlich beim Film landete. Seine Kindheit in Little Italy, seine Arbeit mit akribisch für jede Einstellung entworfenen Storyboards, seine Filme mit schwarz-weiß Fotos.

Deutschlandradio Kultur lobt: „Es gelingt den Ausstellungsmachern überzeugend, drei wesentliche Aspekte von Scorseses Filmwelt zu präsentieren: Seinen Hang, monumentales Kino zu kreieren, die Akribie der Vorbereitung und sein persönliches Engagement der Filmkunst gegenüber.“

Die Welt online begeistert: „“Martin Scorsese“, so der schlichte Titel dieser Schau, ist eine der besten Filmausstellungen der vergangenen Jahre. Weil hier ein Oeuvre nicht bloß biografisch abgearbeitet und mit Fotos bebildert wird, sondern ein seltener und spannender Einblick in eine Werkstatt ermöglicht wird […]“

Die Süddeutsche Zeitung online ebenso: „Das Berliner Museum für Film und Fernsehen widmet Martin Scorsese eine grandiose Ausstellung. Darin werden die Wurzeln des Regisseurs klug zur vielstimmigen Sinfonie eines Lebenswerks choreografiert.“

Martin Scorsese
Ausstellung noch bis zum 12. Mai 2013

Deutsche Kinemathek
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–20 Uhr
montags geschlossen

7 Euro/4,50 Euro