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Literatur: Werner Busch „Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit“Er maß nur 1,40m und war Autodidakt: Adolph Menzel, 1815 in Breslau geboren und 1905 in Berlin gestorben, wurde trotzdem ein ganz Großer seiner Zeit. Durch den Auftrag, Illustrationen für ein mehrbändiges Werk zur Geschichte Friedrichs des Großen anzufertigen, gelang Adolph Menzel 1839 der künstlerische Durchbruch. Fortan war die Zeit Friedrich des Großen sein Sujet, ohne jedoch die Herrscher zu verherrlichen, was ihm die Kritik des preußischen Königshauses einbrachte. Waren es zunächst historische Ereignisse – berühmt geworden ist das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci – die er in seinen Bildern festhielt, verlegte er sich mit der Zeit auf aktuelle Themen, in denen er die Wirklichkeit schonungslos abbildete und die ihm nicht nur das Attribut des bedeutendsten deutschen Realisten des 19. Jahrhunderts einbrachten, sondern auch bereits zu Lebzeiten zahlreiche Ehrungen.

Mit der Monographie von Werner Busch, ehemaliger Professor für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, liegt nun ein neues Werk über den großen Künstler Adolph Menzel vor.

Die ZEIT (49/2015) positiv: „Endlich können wir einen kleinwüchsigen großen Künstler des 19. Jahrhunderts richtig bestaunen: Ein scharfsichtiger Autor zeigt uns Menzels herrliche Zeichnungen und Malerei.“

Welt online ebenso: „Ein schönes Buch. Er ist und bleibt der größte deutsche Maler des 19. Jahrhunderts. Was ihn antrieb, worin seine Einzigartigkeit bestand, das erfährt man hier.“

Werner Busch
Adolph Menzel. Auf der Suche nach der Wirklichkeit
C.H. Beck, München 2015 mit Leseprobe
Adolph Menzel: Auf der Suche nach der Wirklichkeit

 

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