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!Tipp: Ingrid Noll „Hab und Gier“„Wenn du mich bis zu meinem Lebensende pflegst, erhältst du mein halbes Vermögen, tötest du mich, erbst du das ganze, inklusive meiner Villa.“ Dieses Angebot erhält Karla, Bibliothekarin im Ruhestand, eines Tages überraschend von ihrem todkranken Ex-Kollegen Wolfram. Ein unmoralisches Angebot, findet Karla, aber auch sehr verlockend…

Ingrid Noll gilt mittlerweile als Grande Dame des deutschen Krimis, in denen sich Frauen meist skrupellos und unkonventionell  unsympathischer Männer entledigen. Erst 1991, als die Kinder bereits erwachsen waren, begann Noll mit dem Schreiben. Für den Krimi „Die Häupter meiner Lieben“ erhielt sie 1994 den Friedrich-Glauser-Preis. Viele ihrer Bücher, wie „Der Hahn ist tot“ und „Die Apothekerin“ wurden erfolgreich verfilmt.

Ingrid Noll
Hab und Gier
Diogenes Verlag, Zürich 2014

FAZ net positiv: „Was aber neben dem Spannungsaufbau […] ersichtlich ist, das sind die humoristischen Züge, mit denen Ingrid Noll auch dieses Buch wieder versieht. Es gibt aberwitzige Wendungen in der Handlung, und spätestens, wenn Karla Pinter selbst ein Testament aufsetzt, sind Zweifel daran angebracht, ob die Ich-Erzählerin dem ganzen sonstigen unmoralischen Aufgebot der Ingrid Noll wird standhalten können.“

Ingrid Noll ist auf Lesereise: