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Literatur: Dieter Richter „Das Meer. Geschichte der ältestes Landschaft“Das Meer – Sehnsuchtsort für Badespaß und unbeschwerten Urlaub, für Romantik und Sonnenuntergänge, für stille Mondlandschaften, geheimnisvolles Rauschen, weite Ferne und unentdeckte Tiefen. Ort der Kreuzfahrtschiffe, des Handels, der Piraterie, auch des Schreckens. Mythen und Forschung finden sich hier, und in jüngster Zeit auch die Sorge um den Klimawandel und steigende Meeresspiegel.

Das Meer ist der größte Lebensraum auf der Erde. Fast dreiviertel unseres Planeten ist mit Salzwasser bedeckt. Viele Regionen, vor allem in großer Tiefe, sind für uns noch unbekanntes Terrain. Gleichzeitig sind Leben und die menschliche Kulturgeschichte nicht denkbar ohne das Meer. Vor allem dem Mittelmeer kommt im Zusammenhang mit der europäischen Kulturgeschichte eine besondere Bedeutung zu.

Dieter Richter, 1938 geboren, studierte Germanistik, Altphilologie und Theologie und lehrte als Professor überwiegend Kritische Literaturgeschichte und literaturwissenschaftliche Methodenlehre an die Universität Bremen. Für sein Buch „Der Süden. Geschichte einer Himmelsrichtung“ erhielt er den zweiten Platz des NDR Kultur Sachbuchpreises 2009.

Deutschlandradio Kultur positiv: „Dieter Richter macht mit seiner Kulturgeschichte des Meeres viel Lust aufs blaue Nass.“

Die taz hält fest: „An zahlreichen lebendig skizzierten kulturellen Zeugnissen zeigt der Autor, wie sich Menschen zumeist in der abendländischen Tradition seit dem Altertum mit dem Meer, sich selbst und Fragen nach Entstehen und Sein beschäftigt haben. Hatte das Meer einen Anfang, und wird es ein Ende haben? Wie ist das Salz ins Meer gekommen? Warum wird das Meer nicht voller, obwohl alle Wasser in es hineinlaufen? Und schließlich: Ist das Meer schön?“

Welt online meint. „Richter liest das Meer mit Ovid und Byron, mit Aristoteles, der Bibel und dem ägyptischen Totenbuch, aber nie mit Proletariat oder Pop.“

Dieter Richter:
Das Meer. Geschichte der ältesten Landschaft
Wagenbach, Berlin, 2014

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