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Die Geschichte der Stadt Leipzig – dargestellt durch die Geschichte der Fotografie.

Drei Leipziger Museen haben sich dieser Aufgabe angenommen: 170 Jahre durch die Linse von 190 Fotografen in einer Stadt, in der 1842 die ersten Fotoateliers entstanden.

Das Grassi Museum bestreitet den ersten Teil. In Daguerrotypien zeigt es dieChronik einer  Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert.

Das Stadtgeschichtliche Museum zeigt die Zeit zwischen Weimarer Republik und Mauerbau. Fotografen wie Robert Capa dokumentieren das Ende des Krieges 1945, während deutsche Fotografen ihre Kameras abgeben mussten. Die DDR ist fotografisch festgehalten in Massenaufmärschen, Spruchbändern und Stalin.

Das Museum der Bildenden Künste beschäftigt sich mit der Geschichte von Foto-Individualisten und deren Widersacher.

kultiversum und Deutschlandfunk loben die beeindruckende Schau, bedauern aber das Zersplittern der Ausstellung in Bezug auf die Nachwendezeit, in der die vielen Postitionen nicht mehr zu bündeln sind.

Leipzig. Fotografie seit 1839
27.02.2011 – 15.05.2011

Fotografie von 1839 bis 1918:
im Grassi Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5 – 11

Fotografie von 1918 bis 1961:
im Stadtgeschichtlichen Museum, Böttchergässchen 3

Fotografie von 1961 bis heute:
im Museum der bildenden Künste, Katharinenstraße 10

täglich außer montags 10 – 18 Uhr,
Museum der Bildenden Künste: mittwochs bis 20 Uhr

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