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Ihr Clip „Video Games“ wurde bis heute bei YouTube über 1,5 Millionen Mal aufgerufen. Die Feuilletons und Kritiker lobten die junge Musikerin und ihre Stimme: „Wenn sie einen Jazz-Song singt, dann klingt das Klirren der Eiswürfel im Whiskey-Tumbler immer mit“, schwärmt die ZEIT im Oktober 2011. (vgl. auch Feuilletonscout vom 25. Oktober 2011)

Nun ist das langersehnte erste Album von Lana del Rey erschienen. „Born to Die“ heißt es und enttäuscht die hohen Erwartungen derselben Kritiker. „Born to Die ist weder Himmel noch Hölle, sondern eine anständige Popplatte geworden, und diese anständige Popplatte unterscheidet sich in Sound und Textur nicht so arg von momentan salonfähigen Mainstreamproduktionen“, urteilt Zeit online über das Debüt der Sängerin. Ein Umstand, so die Zeitung weiter, der in den Live-Acts der Künstlerin nicht so sehr auffalle.

FAZ-Pop-Kritiker Eric Pfeil hingegen im Deutschlandfunk: „David Lynch müsste mal wieder einen neuen Film machen, und da wäre das die passende Musik dafür.“

Welt online nachsichtig: „Der immer gleiche Vorwurf an Lana Del Rey in unterschiedlicher Ausformung: Ein Gelabere von fehlender Authentizität. Herrje, sie ist ein Popstar! Ihre Aufgabe ist Inszenierung, und die beherrscht sie, zumindest auf Platte und im Video zweifelsohne. Das Album „Born To Die“ ist ein langsames, hoch konzentriertes Pop-Produkt: Ein bisschen Frank Sinatra, viel Verlieben/Lieben/Entlieben und das Spiel mit dem Feuer. Stücke, die so klingen, wie die Titel versprechen.“

Lana del Rey_Born to Die

Lana del Rey
Born to Die
(Vertigo/Universal)