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„KZ überlebt“. Eine Ausstellung in Nürnberg porträtiert Überlebende.Man kann es immer noch kaum glauben, dass Menschen das Martyrium eines Konzentrationslagers im Dritten Reich überleben konnten. Mehr als 70 Jahre nach ihrer Befreiung sterben diese wichtigen Zeugen eines grausamen Regimes nun nach und nach in hohem Alter.

Der Regensburger Fotograf Stefan Hanke sucht seit Jahren nach Überlebenden, um ihnen fotografisch ein Denkmal zu setzen. In seinen Portraits skizziert er den Lebensweg der ehemaligen Häftlinge vor und nach 1945, ergänzt die Bilder mit Zitaten und gibt einen Überblick über Flucht und Verfolgung der Menschen. 11 Jahre lang reiste der Fotograf um die Welt. Aus seinen Begegnungen entstanden intensive Bilder an Orten, die für die ehemaligen Inhaftierten prägend waren. Eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit einer sehr dunklen Seite deutscher Geschichte.

Die Ausstellung wird umrahmt von einem umfangreichen Begleitprogramm.

Die Mittelbayerische Zeitung über den Katalog: „Nach einer Wanderausstellung, die 2017 auch in Regensburg zu sehen sein wird, ist aus dem Projekt ein beeindruckendes Buch entstanden, das 121 Geschichten von Überlebenden erzählt.“

Der Bayernkurier hält fest: „Tatsächlich scheint jedes Foto auf seine Weise ein Mahnmal der Geschichte zu Zeiten Nazi-Deutschlands zu sein.“

KZ überlebt. Portraits von Stefan Hanke.
Ausstellung bis zum 6. Januar 2017
Hier geht’s zum Katalog.

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Museen der Stadt Nürnberg
Bayernstraße 110
90478 Nürnberg

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag:  9–18 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 –18 Uhr

5 Euro/3 Euro