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In der Lüneburger Nordheide steht eine Anlage, die als einmalig in Europa gilt: Das künstlerische Gesamtkunstwerk aus Haus, Atelier, Parklandschaft und Kunsttempel des Ehepaars Bossard.

Der Bildhauer Johann Michael Bossard, 1874 in der Schweiz geboren, folgte über verschiedene Stationen in Deutschland 1907 dem Ruf an die Hamburger Kunstgewerbeschule. Fünf Jahre später begann er mit dem Bau einer Wohn- Kunstanlage in Lüllau/Jesteburg. Rund 40 Jahre sollte das Anwesen nach und nach zu einem Gesamtkunstwerk wachsen. Bossards junge Frau Jutta, eine seiner Schülerinnen, spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Erst mir ihr an der Seite begann ab 1926 der stringente Ausbau der Kunststätte, um den gemeinsamen Traum vom Leben im Einklang mit Kunst und Natur zu verwirklichen. Zunächst als Ferienhaus gedacht, lebte Bossard nach seiner Pensionierung bis zu seinem Tod 1950 in dem dunklen Klinkerbau in der Lüneburger Heide.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (6. Juni 2012) urteilt: „Jedes Fleckchen ein Stück Kunst.“

Zeit online meint: „Die Kunststätte Bossard ist ein Ensemble aus Landschaftsgarten, Architektur und Malerei, aus Steinplastiken, Schnitzereien und keramischen Arbeiten. Jede Mauerkante, jeder Türsturz trägt vielsagende Bildwerke, und das Ganze strahlt beides aus: unschuldige Anmut und übermächtige Ambition.“

Stiftung Kunststätte Johann und Jutta Bossard
Bossardweg 95
21266 Jesteburg

Öffnungszeiten:
1.11. bis 28.2.
Sa + So 10.00 – 16.00 Uhr

1.3. bis 31.10.
Di – So 10.00 – 18.00 Uhr

Führungen (wichtig, wenn man auch die Privaträume besichtigen möchte)

Infoflyer zum Download

7 Euro/3,50 Euro