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Krimi: Fred Vargas „Das barmherzige Fallbeil“Zwei Tote, die scheinbar Selbstmord begangen haben, obwohl das Szenario brutal ist. Erst als Kommissar Adamsberg an beiden Tatorten unscheinbare Zeichnungen findet, ergibt sich eine Verbindung: Opfer Nummer zwei, eine Mathematiklehrerin, hatte dem labilen Sohn von Opfer Nummer eins, einem Schlossherrn, kurz zuvor geschrieben. Dieser Brief führt Kommissar Adamsberg und sein Team nicht nur ins ferne Island, wo zehn Jahre zuvor zwei Touristen starben, sondern auch in die Abgründe einer Geheimgesellschaft, die dem Terror Robespierres huldigen. Und es gibt weitere Tote.

Feuilletonscout empfiehlt „Die Nacht des Zorns“ von Fred Vargas hier.

Fred Vargas
Das barmherzige Fallbeil
Limes Verlag, München 2015

Die Frankfurter Rundschau positiv: „In der Erfindung herrlicher Spleens wie auch versponnener Wendungen kann kaum ein Autor Fred Vargas das Wasser reichen. Sie schickt einen in einen tiefen, dunklen, wunderbar spannenden Wald, wo hinterm Baum Danton ebenso hervorspringen kann wie ein Eber namens Marc.“

Radio Bremen meint: „“Voller Ironie, mit Liebe für ihre Figuren und eine unglaubliche Leichtigkeit. Allein diese Ermittlertruppe ist so unglaublich, dass man ihr immer wieder sehnsüchtig begegnet.“

Der Deutschlandfunk enttäuscht. „Aber dieses Mal ist es anders, schrecklich anders, der Zauber lässt nach. Seite für Seite. Zu verworren, zu skurril, zu – ich weiß nicht was – einfach zu viel! Und manches Mal einfach lächerlich blöd. Immer wieder fliegt man aus der verschlungenen Geschichte raus. Verliert den Anschluss, weil plötzlich Nebenfiguren wahnsinnig schnell wahnsinnig wichtig werden, dann aber wieder genauso plötzlich unwichtig werden.“

Welt online hingegen begeistert: „Es gibt Kriminalromane, die kriegt man nicht mehr los. Fred Vargas schreibt solche Krimis. Der neueste heißt „Das barmherzige Fallbeil“. Köpfe rollen, Nebel wabert, Menschen verschwinden. Es ist toll.“

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