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Vor 100 Jahren begann das Grauen des Ersten Weltkriegs: Auf den Schlachtfeldern starben die Soldaten, in der Heimat die Zurückgebliebenen an Hunger und Krankheit. Um die Kriegsbegeisterung aufrecht zu  Vor 100 Jahren begann das Grauen des Ersten Weltkriegs: Auf den Schlachtfeldern starben die Soldaten, in der Heimat die Zurückgebliebenen an Hunger und Krankheit. Um die Kriegsbegeisterung aufrecht zu erhalten und dem Gemetzel den Schrecken zu nehmen, entstanden in jener Zeit zahlreiche Spiele, mit denen man zu Hause gefahrlos Krieg spielen konnte, um am Ende hoffentlich als Gewinner dazustehen. Brett-und Kartenspiele, aber auch Kinder-Bilderbücher, Laterna, Magica-Bildstreifen, Puzzles, Bastelbögen, Quartette und Baukästen sollten die Zurückgebliebenen bei Laune halten. Aber auch den Soldaten an der Front und im Lazarett sollte Zerstreuung zukommen: „Mensch ärgere dich nicht“ entstand in dieser Zeit und fand häufig den Weg zu den Kämpfenden. Bis heute existiert das Spiel in unveränderter Form.

Im Museum für Sepulkralkultur zeigt in seiner derzeitigen Ausstellung Spiele, die ausschließlich aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammen. 1992 eröffnet, beschäftigt sich das Museum mit unserem Umgang mit dem Tod und den letzten Dingen, um diese Aspekte des Lebens wieder ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken.

Krieg ist kein Spiel! Spiele zum Ersten Weltkrieg.
Ausstellung bis zum 19. Oktober 2014
Krieg ist kein Spiel_Ausstellungsflyer

Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25–27
34117 Kassel

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch: 10.00 – 20.00 Uhr
Montag: geschlossen

6 Euro/4 Euro

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„Krieg ist kein Spiel!“ Ausstellung in Kassel, 5.0 out of 5 based on 2 ratings