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Konzert: Die Akkordeonale 2015

Servais Hainen/Foto: Rolf Weingarten

Das Image des Akkordeons ist etwas angestaubt: Im französischen Chanson lässt man es gelten (da klingt es nostalgisch), beim Shanty (das ist aber nur was für ältere Männer), beim wehmütigen osteuropäischen Gesang (das macht traurig) und in der U-Bahn (da nervt es eher).

Aber dass das Akkordeon auch ganz anders kann, zeigt in diesem Jahr zum siebten Mal die Akkordeonale. Der Niederländer Servais Hainen hat sie einst ins Leben gerufen. Seitdem lädt er regelmäßig internationale Musiker zum Festival ein. Hainen beherrscht das diatonische Akkordeon – ein Instrument, das vor allem für Folklorestücke geeignet ist – wie kaum ein anderer. Er musiziert und komponiert, oft minimalistisch, aber stets die Grenzen des Möglichen sprengend.

Akkordeonale 2015

Bei seinen Auftritten vereint Servais Hainen gern ungewöhnliche Besetzungen. Da treffen dann schon einmal Tuba, Geigen, Blockflöten, Schlagzeug, Flügelhorn, Occarina und Drehleier, oder 10 Harfen und ein Akkordeon aufeinander.
Auf der Konzertreise der diesjährigen Mitwirkenden erwartet den Zuhörer Kompositionen von Hainen mit Musikern aus Finnland, Armenien, Irland und Deutschland – Akkordeonmusik, die von traditionell bis zeitgenössisch, über folkloristisch und exotisch, bis hin zu jazzig, virtuos und temperamentvoll reicht.

Akkordeonale 2015
Konzerte noch bis zum 6. Mai 2015
Alle Termine hier

Mitwirkende 2015:
Teija Niku (Finnland)
David Yengibarian (Armenien)
Niamh Ní Charra (Irland)
Thilo Plaesser (Deutschland)
Servais Haanen (Niederlande)

Ausführliche Portraits der Weltklassemusiker auf der Homepage des Festivals

 

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