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Paul Hindemith (1895 – 1963) gilt neben Arnold Schönberg und Igor Strawinski als einer der bedeutendsten Vertreter ernster Musik im 20. Jahrhundert. Und auch, wenn er sich in jungen Jahren für Schönberg und dessen Schüler Anton Webern begeistern konnte, ging er weiter. Hindemith öffnete seine Musik, wollte nicht mehr nur das Klassikpublikum erreichen. Der Komponist, der auch Bratsche spielte, wendete sich dem Jazz zu, sprach von „Gebrauchsmusik“ und nicht mehr nur von U- und E-Musik.

Tabea Zimmermann (geb. 1966) begann schon im Alter von drei Jahren Bratsche zu spielen. Sie gilt inzwischen als eine der renommiertesten Musikerinnen der Gegenwart und erhielt viele Auszeichnungen.
Mit „Paul Hindemith: Complete Viola Works Vol. 1: Viola & Orchestra“ legt Tabea Zimmermann nun das erste Album der Reihe „Complete Works for Viola“ von Paul Hindemith“ vor.

Die ZEIT (33/2013) urteilt: „Auf der ersten CD […] spielt die außerordentliche Bratschistin Tabea Zimmermann Hindemiths „Schwanendreher“ als große Analytikerin, aber auch mit enorm viel Wärme. […] Die enorm fordernde Partitur spielt sie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Hans Graf einen aufgekratzten barocken Schwung zu, der Hindemith nur recht sein könnte.“

The Guardian online lobt. „ If anyone can help you acquire a taste for Paul Hindemith (1895-1963) 50 years after his death, it is surely Tabea Zimmermann. The virtuosic German viola player brings irresistible variety to these four works for soloist and orchestra from the 1920s and 1930s […]

MDR online konstatiert: „Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Hans Graf gelingt es ihr, die auf den ersten Eindruck etwas sperrige Musik greifbar zu machen. Das Formale erscheint in einem großen klanglichen Zusammenhang, und der liebevoll herausgearbeitet Humor der Musik führt zu einem Aha-Erlebnis in Sachen Paul Hindemith.“

Paul Hindemith: Complete Viola Works Vol. 1: Viola & Orchestra
Tabea Zimmermann, Viola
(Myrios Classics/Deutschlandradio Kultur)

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Um einen Eindruck von Tabea Zimmermann zu bekommen, hier eine Aufnahme mit den Berliner Philharmonikern, mit denen sie Bártok spielt: