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Wie kleine Erwachsene galten Kinder im 16. Jahrhundert, auf Bildern posieren sie in repräsentativen Kleidern, Jungen nicht selten in Harnisch und Helm. Erst im 18. und 19. Jahrhundert blickt man auf Kinder wie auf Preziosen, umhegt und umpflegt sie, kleidet sie in feinen Zwirn, verwöhnt sie mit üppigen Essen, deckt sie mit wertvollem Spielzeug ein. Schließlich wird der Blick im 20. Jahrhundert sozialkritischer. Künstler schauen in Hinterhöfe und in Waisenhäuser und dokumentieren damit eine neue Wirklichkeit des Kindseins.

In Oldenburg gibt die Ausstellung „Kinderzeit. Kindheit von der Renaissance bis zur Moderne“ in rund 80 Gemälden, Grafiken und kulturgeschichtlichen Objekten einen umfassenden Überblick auf die Darstellung von Kindern durch die Jahrhunderte.

Die ZEIT (08/2013) positiv: „Dabei machen Werke von Antoine Le Nain bis Paula Modersohn-Becker und Malcolm Morley die kulturhistorische Ausstellung auch zu einem Kunst-Vergnügen.“

Der Deutschlandfunk konstatiert: „Das Oldenburger Landesmuseum ermöglicht mit der Ausstellung „Kinderzeit“ einen Einblick in die sich wandelnde Wahrnehmung von Kindern durch die Jahrhunderte.“

Audiobeitrag Nordwestradio: hier

„Kinderzeit. Kindheit von der Renaissance bis zur Moderne.“
Ausstellung noch bis zum 12 .Mai 2013

Prinzenpalais
Damm 1
26135 Oldenburg

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10 – 18 Uhr

5 € / 3 €