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Käthe Kollwitz (1867 – 1945) ist vor allem bekannt für ihre bildnerischen Darstellungen von Armut, Elend und Krankheiten – den Kehrseiten der Moderne. Vieles davon sah sie in der Berliner Arztpraxis ihres Mannes. Ihr heute berühmtes Werk „Weberaufstand“ konnte 1898 nur deswegen nicht mit der Goldmedaille der Großen Berliner Kunstausstellung ausgezeichnet werden, weil Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich intervenierte.

Weniger bekannt ist, dass Käthe Kollwitz neben der Abbildung von sozialen Missständen auch Liebespaare und Selbstbildnisse schuf, die sehr persönliche Empfindungen der Künstlerin zeigen.

Das Käthe Kollwitz Museum in Köln beherbergt die größte Sammlung der Künstlerin. Im Besitz der Sparkasse Köln, befinden sich die schlichten Räume im Dachgeschoss der Neumarktpassagen mitten in der Innenstadt.

Käthe Kollwitz Museum Köln
Neumarkt 18-24
50667 Köln

Öffnungszeiten:
Di-Fr 10:00 – 18:00 Uhr
Sa/So und an Feiertagen 11:00 – 18:00 Uhr
Mo geschlossen

3 Euro/1, 50 Euro

Im historischen Ensemble von drei Gründerzeitvillen in Berlin-Charlottenburg nahe dem Kurfürstendamm befindet sich das Käthe Kollwitz Museum Berlin.

Mit rund 200 Zeichnungen, Druckgrafiken, plastischen Bildwerken und 15 Originalplakaten ist der Schwerpunkt im Berliner Museum anders gesetzt. Vor allem die Selbstbildnisse der Künstlerin nehmen hier einen großen Raum ein.

Des Weiteren zeigt das Haus i.d.R. zweimal im Jahr Sonderausstellungen, die das Umfeld von Käthe Kollwitz beleuchten.

Käthe Kollwitz Museum Berlin
Fasanenstr. 24
10719 Berlin (Charlottenburg)

Öffnungszeiten:
Täglich 11.00 – 18.00 Uhr

6 Euro/3 Euro