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Einer der wichtigsten europäischen Kulturpreise – der Kairos-Preis – geht in diesm Jahr an Shermin Lanhghoff. Die 41jährige kam 1978 nach Deutschland.Die gelernte Verlagskauffrau begann früh, erst in Nürnberg, später in Hamburg und schließlich in Berlin, mit deutschen und türkischen Kunschaffenden zu arbeiten, sie ruft die „Nürnberger deutsch-türkischen Filmtage“ ins Leben, volontiert beim NDR und geht schließlich ans Theater „Hebbel am Ufer“ in Berlin. Vier Jahre ist sie dort Kuratorin, entdeckt Fatih Akin und Feridun Zaimoglu. 2008 wird sie Künstlerische Leiterin im „Ballhaus Naunynstraße“ in Berlin-Kreuzberg. Ein Theater, in dem die Kinder der zweiten und dritten Einwandergeneration Theater spielen, aber auch Tanz, Film und Literatur geboten wird. „Postmigrantisches Theater“ nennt dies Langhoff. Es ist das einzige dieser Art in Deutschland. Und immer ausverkauft.

Heute wird Shermin Langhoff in Hamburg mit dem mit 75 000 Euro dotierten Kairos-Preis der Toepfer-Stiftung ausgezeichnet.