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Nach „Die Mittagsfrau“ liegt nun das neueste Werk von Julia Franck vor. Die Geschichte um das Geschwisterpaar Ella und Thomas spielt in den 50er und 60er Jahren der DDR. In Ostberlin wachsen die beiden im Haus ihrer schroffen Mutter Käthe, einer Bildhauerin, auf. Die erzählte Zeitspanne umfasst rund 10 Jahre und zeigt ein grausiges Familienbild mit toten Vätern, überlebenden KZ-Häftlingen, die sich als Kinderschänder herausstellen, Stasi-Spitzeln und Striptease-Tänzerinnen. Und bei allem steht der Mauerbau vom 13. August 1961 im Mittelpunkt.

Welt online negativ: „Das überhaupt ist das Allerschlimmste. Dass der Roman gewaltig schlingert, dass Julia Franck ihren Stoff sprachlich nie in den Griff bekommen hat. Immer wieder holt sie weit aus […] will sie Kunst und langt dabei mitten hinein in den sauren Kitsch.“

Ebenso die ZEIT (45/2011): „Drei erzählerische Ebenen überlagern sich unglücklich und ergeben zusammen ein maximales erzählerischen Unglück.“

FAZ net wohlgesonnener: „Als Thomas bei der Vorbereitung seines Medizinstudiums […] in der Klinik die Krankenschwester Marie kennenlernt, ist Julia Franck mit der Schilderung dieser selbstverständlich innigen Liebe endlich ganz bei sich angekommen.“

Buchcover Julia Franck “Rücken an Rücken”

Julia Franck
Rücken an Rücken
S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2011

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