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Wer kennt ihn nicht, den kleinen Jungen mit dem Baguette unter dem Arm, über das ganze Gesicht strahlend, die Straße entlanglaufend? Eingefangen von Willy Ronis auf einem schwarz-weiß Foto im Jahr 1952. „Le petit Parisien“ heißt das Bild, und es ist nur eines von vielen hundert Aufnahmen aus dem Band „Paris – Porträt einer Stadt: Portrait of a City.“, den der Taschen Verlag jüngst herausgegeben hat.

Die ZEIT (16/2012) schwärmt: „Er macht Lust darauf, mit ihm einen langen, sehnsüchtigen Nachmittag auf dem Sofa zu verbringen. Und anschließend aufzubrechen, um selbst ein Baguette zu kaufen. Mindestens.“

NDR.de eher kritisch: „Die über 500 Fotografien, die der Historiker Jean Claude Gautrand in dem Bildband versammelt, entstanden zwischen den 1840er Jahren und 2011. Vor allem die frühen Aufnahmen bergen zahlreiche Entdeckungen, bieten kurioses und skurriles. […]. Von den über 500 Fotografien aber widmen sich nur sehr wenige dem Arbeiteralltag, zeigen Armut, Arbeitslosigkeit oder Streiks. […]. Stattdessen: Viele, viele Mode-, Rotlicht-, und Promiaufnahmen.“

Buchcover “Paris - Porträt einer Stadt”

Jean-Claude Gautrand:
Paris – Porträt einer Stadt: Portrait of a City.
Taschen Verlag, Köln 2011

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