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Im Stil der Nouvelle Vague: neu im Kino „Im Schatten der Frauen“Pierre und Manon sind ein Paar. Doch während er sich als erfolgloser Dokumentarfilmer abmüht und mit seinem Leben immer unzufriedener wird, scheint sich Manon mit der Schlichtheit ihres Daseins abgefunden zu haben. Als Pierre auf Elisabeth trifft, macht sie ihm Avancen und schmeichelt damit seinem angeknacksten Selbstbewusstsein. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Manon aufgeben kann und will Pierre jedoch nicht. Doch dann findet Elisabeth heraus, dass auch Manon eine geheime Beziehung hat. Und was Pierre für sich für selbstverständlich hält, kann er seiner Frau nicht verzeihen.

Spiegel online hält fest: „In vielerlei Hinsicht wirkt das Midlife-Drama aus Paris wie eine Espressovariante des Chai-Latte-Lebenskrisenszenario „Gefühlt Mitte Zwanzig“ […] Doch während „Mitte Zwanzig“-Regisseur Noah Baumbach das emotionale Zentrum ganz um Stillers tragikomisches Knautschgesicht baut, gelingen Garrel in seinem so unaufgeregt daherkommenden Liebesfilm spektakuläre Perspektivwechsel. Grandios etwa, wie in der Mitte von „Im Schatten der Frauen“ auf einmal die Archivarin Elisabeth den Blick auf das Geschehen bestimmt.“

Der Tagesspiegel begeistert: „Ein Kino-Juwel in Schwarzweiß: „Im Schatten der Frauen“ von Philippe Garrel ist eindeutig von heute – und zugleich ganz Nouvelle Vague.“

taz online meint: „Ein Film über Liebe und Eifersucht aus bedingungslos männlicher Perspektive – das muss natürlich nichts Schlechtes sein, erst recht nicht, wenn großartige Schauspieler und ein Regisseur mit viel Gespür für kleine Gesten und Unausgesprochenes am Werk sind.“

Cinema online fasst zusammen: „Die Irrungen und Wirrungen der Liebe, die einfachen Schwarz-Weiß-Bilder, der lakonische Off-Kommentar – Philippe Garrels Regiestil erinnert an die großen Filme der Nouvelle Vague.“

 

 

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