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Die erste Erinnerung an Harry Belafonte? Eine Langspielplatte, weiß, mit einem blutjungen Harry Belafonte vor blauem Hintergrund. Um 1978 muss das gewesen sein, die LP war älter und hieß schon damals „Golden Records Vol. I“.

1927 in New York geboren, wuchs Harold George Belafonte, Jr.in Harlem und in Jamaica auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den er in der US Navy überstand, nahm er Schauspielunterricht. Der Durchbruch gelang, auch als Sänger. Der Song „Banana Boat“ („Daaay-Oooh“) machte ihn und seinen Calypso-Sound berühmt. Dank seiner Unterstützung, wurden auch heutige Stars wie Bob Dylan, Miriam Makeba oder Nana Mouskouri einen breitem US-Publikum bekannt.

Doch auch politisch war und ist der Künstler aktiv. Durch seine Freundschaften zu Martin Luther King und John F. Kennedy entwickelte sich Belafonte zum Bürgerrechtler, engagierte sich gegen Apartheid und den Vietnamkrieg, ist u.a. auch UNICEF-Botschafter des guten Willens.

85 Jahre wurde der Sänger mit der Kakaostimme am 1. März – und pünktlich hierzu erschien jüngst seine Autobiographie „My Song“.

titel, thesen, temperamente (ARD) fasst zusammen: „“Die Autobiografie „My Song“ ist nicht nur ein faszinierender Rückblick auf die amerikanische Geschichte seit den 1920er Jahren, sondern auch eine Ermutigung für alle, die Ungerechtigkeit und Unterdrückung nicht hinnehmen wollen.““

Lesungen:
28.3.2012: lit. Cologne
30.3.2012: Literaturhaus Hamburg
01.04.2012: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Weitere Informationen: hier

 Buchcover: “My Song”

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