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Als sich die Band Gossip 1999 formierte, entsprach vor allem Frontfrau Beth Ditto so gar nicht dem Schönheitsideal und damit auch einem Teil des Erfolgsgeheimnisses im Popgeschäft. Denn Beth Ditto hatte und hat nicht nur eine ungewöhnliche Leibesfülle, sondern ist zudem auch noch lesbisch. 1981 in Searcy, Arkansas, geboren, wuchs sie in einer Wohnwagensiedlung auf, war Teil der örtlichen Punkszene und Kolumnistin beim britischen „The Guardian“.  Beim Riot-Grrrl-Label erschienen ihre ersten Platten.

Nun ist das fünfte Studioalbum von Beth Ditto, Nathan Howdeshell und Hannah Blilie erschienen: „A Joyful Noise“.

Zeit online eher kritisch: „Tanzbar und eingängig sind die neuen Stücke durchaus, aber nicht immer originell. […]Zweifellos erfüllt die Mehrheit der Songs die Erwartungen, die man an die Band stellt. Nur fragt man sich zuweilen: Woher kenne ich das bloß? Und manches wirkt irgendwie halbgar.“

Spiegel online ebenso: „Auf ihrem neuen Album huldigen die feministischen Alternative-Rocker jetzt dem Pop und damit ihrem großen Vorbild – der frühen Madonna. […] Gossip sind mit „A Joyful Noise“ auf dem Weg, ihrem Vorbild darin zu folgen. Mit Beth Ditto besitzt die Band ein großes Pfund an Originalität. Das muss sich künftig aber noch stärker in der Musik niederschlagen, sonst wird’s kaum klappen mit dem Legendenstatus.“

Stern online kommentiert: „Fluffige Sommerhits im 80er-Jahre-Stil […]  Nach Abba klingen die elf neuen Songs kaum – aber schon eher danach als nach handfestem Rock zum Abhotten.“

Süddeutsche online moniert: „Doch, Beth Ditto klingt immer noch toll. Wie ein wütend aufstampfendes Kollermädchen im großen Porzellanladen der anderen dürren Popstimmchen. Aber ihre einst so großartige Indie-Pop-Band „Gossip“ ertränkt ihr neues Album in Synthiekleister. Wie schade.“

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