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Uniform, Tracht, Dirndl oder doch eher das fließende Gewand einer Zarah Leander? Wie sah die Alltagsmode in den Jahren des Dritten Reiches wirklich aus? In einer Zeit, in der im Alltag viel gearbeitet wurde und schon bald die so genannte „Notgarderobe“ Einzug hielt?

Die Ausstellung „Glanz und Grauen. Mode im „Dritten Reich“ hinterfragt Klischees und vermeintliche Modetrends der Dreißiger und Vierziger Jahre. Neben eleganten Abendkleidern, Trachten und Uniformen zeigt die Schau auch Alltagskleidung und untersucht die politische Bedeutung von Hosen und Jacken sowie den Ausdruck der „Volksgemeinschaft“ durch Kleidung im NS-Regime.

Mehr als 100 Roben und 500 weitere Objekte aus der Nazi-Zeit erwarten den Besucher, darunter auch zahlreiche Hüte, Taschen, Bilder und Briefe – überwiegend von Zeitzeugen oder deren Nachkommen zur Verfügung gestellt.

Glanz und Grauen. Mode im „Dritten Reich“.
Ausstellung noch bis zum 27. Januar 2013

LVR-Industriemuseum
Textilfabrik Cromford
Cromforder Allee 24
40878 Ratingen

Öffnungzeiten:
Di – Fr 10 – 17 Uhr
Sa & So 11 – 18 Uhr

4 Euro / 3 Euro