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Glam oder Glam Rock ist eine Bewegung, die in den siebziger Jahren von Großbritannien ausging und vor allem dort auch sehr populär war. Künstler wie David Bowie und Marc Bolan mischten respektlos Sub- und Hochkultur, spielten mit Androgynität durch Make-up, Kleidung und Friseur, machten sich zu artifiziellen Objekten der Musikszene. Mit der Aussage, alle Kunst sei gleichberechtigt, provozierte der Grafiker und Maler Richard Hamilton konventionelles Kunstdenken und beeinflusste Bryan Ferry maßgeblich. Ferry galt als Inbegriff des artifiziellen Popstars.

Organisiert von der Tate Liverpool zeigt die Schirn Kunsthalle erstmals, welchen Einfluss die Glam-Ära auf Film, Fotografie, Mode, Grafikdesign, Performance- und Installationskunst, Malerei und Bildhauerei hatte. Rund 150 Objekte erwarten den Besucher neben einer Reihe von Fotografien und umfangreichem Dokumentationsmaterial.

Bilder zur Ausstellung bei Zeit online: hier

Zeit online hält fest: „Der reizüberflutete Zuschauer wird in neun Abschnitten Zeuge einer Materialschlacht aus Diskokugeln, Glitzervorhängen und Fotografien. […] Die Frankfurter Ausstellung ist dort am interessantesten, wo sie nicht wie die Glam-Bewegung selbst versucht, laut, glitzernd und poppig zu sein, sondern da, wo sie eine kleine Gruppe befreundeter Künstler zeigt, in deren Leben die Grenze zwischen Kunst und Vergnügen nicht mehr zu erkennen ist.“

Bei Das Erste online heißt es: „Glam – der glamouröse Angriff auf die Realität. Die androgyne Glitzerwelt ist jetzt in der Frankfurter Schirn angekommen…“

„Glam. The Performance of Style“
Ausstellung noch bis zum 22. September 2013

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt

Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag – Sonntag: 10–19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag: 10–22 Uhr

9 Euro / 7 Euro