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1877 in Waldheim, Sachsen, geboren, lebte Georg Kolbe ab 1904 in Berlin. Nach dem Studium der Malerei und Zeichnung in Dresden und München, begann er während seiner Aufenthalte in Paris und Rom mit dem Modellieren. Nach der Hochzeit zog er mit seiner kleinen Familie nach Leipzig und schließlich in die Hauptstadt. Hier feierte der Künstler schnell Erfolge als Bildhauer. Berühmte Tänzer standen ihm Modell, seit dem Ersten Weltkrieg steht ein Kriegsdenkmal von ihm in Istanbul. Die Nazi-Zeit überstand er unbeschadet ohne Berufsverbot, doch auch nicht wirklich geliebt.

Das Georg Kolbe Museum in Berlin befindet sich in den Räumen seines Hauses am Rande des Grunewald. Arbeit und Leben fanden bei ihm unter einem Dach statt. Gegenüber wohnte die Tochter, heute das Museums-Café. Nebenan der Friedhof, auf dem er, seine Frau und zahlreiche Künstlerkollegen ihre letzte Ruhestätte fanden. Im Haus und im Garten stehen seine Bronzen und Skulpturen. Nach seinem Tod im Jahr 1946 führte seine Assistentin den Ort als Museum weiter. Heute beherbergt das Haus rund 200 Bronzen, Gipsmodelle, 1500 Zeichnungen und mehr als 50 Plastiken befreundeter Künstler.

Georg Kolbe Museum
Sensburger Allee 25
14055 Berlin

Öffnungszeiten:
Di – So: 10:00 – 18:0
Mo. geschlossen