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Frank Stella, 1936 in Massachusetts geboren und in Manhattan lebend, gehört als Künstler den Richtungen der Analytischen Malerei, des Hard Edge und der Farbfeldmalerei an. Er arbeitet als Maler, Bildhauer und Objektkünstler. Seine Arbeit findet ihre Anfänge in Farbflächenmalerei, ging über in die so genannten „Black Paintings“, in denen er die geometrischen Formen des Dritten Reiches verarbeitet und mündete in den sechziger Jahren in den „Shaped Canvas“. Hier durchbricht der Künstler die Grenzen der Leinwand und fügt ihr eine räumliche Dimension hinzu. Daneben schuf er Bühnenbilder u.a. für Merce Cunningham. In den siebziger Jahren beginnt Stella, großformatige Skulpturen zu schaffen. Eine erste Retrospektive seiner Werke zeigte das Museum of Modern Art in New York bereits 1970. Die Teilnahmen an der documenta 4 und 6 und bei der Biennale in Venedig 1972 folgten.

Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt derzeit in einer Retrospektive rund 63 meist großformatige Werke und 82 Arbeiten auf Papier des amerikanischen Ausnahmekünstlers. Ein umfangreiches Hintergrundprogramm begleitet die Ausstellung.

Die ZEIT (38/2012): „Doch zum Glück hat sich in der brutal funktionalen Autostadt ein ausstellungshandwerkliches Wunder ereignet, den dessen Ende nicht nur der 1936 in Massachusetts geborene Maler frisch wie eine Neuentdeckung erscheint, sondern auch das Museum sich wunderbar spielerischen Argumentationsmustern öffnet. […] Der Wolfsburger Stella ist ein Held nicht der amerikanischen Malerei, sondern der Selbstinfragestellung der Kunst. Im Schatten des VW-Werks lernen die Dogmen und Axiome der Moderne tanzen. Ein höchst vergnüglicher Tanz.“

“Frank Stella” Kunstmuseum Wolfsburg

Frank Stella. Die Retrospektive
Werke von 1958 bis 2012
Ausstellung noch bis zum 20. Januar 2013

Bilder der Ausstellung hier

Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr
Dienstag 11.00 – 20.00 Uhr
Montag geschlossen

8 Euro/4 Euro