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Mit einer fiktiven Reise nach Indien, Arabien und Afrika  wurde er einem großen Publikum bekannt. „Der Weltenbummler“ heißt sein Bestseller aus dem Jahr 2006, und der Autor, Ilja Trojanow, kann man selbst als einen solche bezeichnen: 1965 in Sofia geboren, floh seine Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. Ein Jahr später siedelte die Familie nach Kenia über. Sein Studium absolvierte Trojanow in München. Ende der neunziger Jahre ging er nach Bombay. Seit 2003 lebt er in Kapstadt.

Und nun hat es ihn in die alte Heimat, nach Bulgarien, zurückgezogen. Gemeinsam mit dem Fotografen Christian Muhrbeck ging Trojanow auf eine literarische Reise in das Land mit dem niedrigsten Lebensstandard der EU. In loser Folge erzählt er von Traditionen, die sich mit westlichen Einflüssen mischen, vom Alltag der Menschen.

Die ZEIT (46/2013) meint: „Der mythische Held soll aus Bulgarien stammen. Er erinnert daran, dass dies schon immer ein Teil von Europa war.“

hr online positiv: „“Kein Land nimmt man so genau unter die Lupe wie die verlorene Heimat“, hat Trojanow einmal in einem Interview gesagt. Und es stimmt: Sein Blick ist genau, präzise – doch gleichzeitig voller Zärtlichkeit und Zuneigung. Eine ganz besondere Reisebeschreibung.“

Ilja Trojanow/Christian Muhrbeck:
Wo Orpheus begraben liegt
Hanser Verlag, München 2013

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