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Fotografie: Stefan Bogner „Epic. Straßen Islands“Einsam ist es hier, auf Island. Auf 40 Quadratkilometern stehen kaum mehr als fünf Häuser. Auch wenn Reykjavik ein kreativ-kulturelles Zentrum ist, das weit über Island hinausstrahlt, so ist der Rest des Landes karge, raue Landschaft. Und doch – die Spuren der Zivilisation finden sich auch hier in Form von Straßen. Endlos lang schlängeln sie sich über Schotter, Wiesen und Hänge, an Bergen vorbei in die Unendlichkeit der Weite.

Der Münchner Fotograf Stefan Bogner landete mit „Escapes. Traumrouten der Alpen“ 2012 einen Überraschungserfolg. In seinem neuen Bildband nimmt er den Zuschauer mit auf eine einsame Reise durch Island.

ZEIT (1/2015): „Seine Straßen wirken wie Versprechen. Wenn nicht auf den großen, dann wenigstens auf den kleinen Aufbruch ins Unbekannte, das ja, der Weg zeigt’s an, immer mühelos erreichbar ist.“

Süddeutsche online fasst zusammen: „“Die Eindrücke und Bilder,“ heißt es im Klappentext, „die einem auf diesen Straßen begegnen, öffnen zwangsläufig den Blick – und erfüllen den Betrachter mit einer gewaltigen Sehnsucht, die ihn so schnell nicht mehr loslassen wird.“ Und das ist gar nicht mal übertrieben. Die unbefahrenen Pisten werden so zur Metapher für die Spuren der Zivilisation mitten in absoluter Stille und Einsamkeit. Autos würden nur stören.“

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Stefan Bogner:
Epic. Straßen Islands
Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2014
Fotostrecke: hier

 

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