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Fotografie: „Im Tal der Omo“Das Omo-Tal gilt als Wiege der Menschheit. Längst ist es UNESCO-Kulturerbe, gilt als landschaftlich schönste Region Afrikas. An den Ufern des ca. 760 km langen Flusses Omo leben mehr als zehn verschiedene Stämme, rund 200.000 Menschen insgesamt. Sie sind sesshafte Hirten oder Nomaden, leben weitgehend isoliert von den Einflüssen der modernen Welt. Geld spielt keine Rolle, dafür Waffen und Frauen. Ihre Rituale, ihre ausdrucksstarke Körperbemalung, ihre vielfältige Kultur suchen auf der Welt ihresgleichen. Bedroht ist diese einmalige Kulturlandschaft durch Einflüsse von außen: Waffen finden den Weg aus dem Sudan und Somalia hierher und ein Staudammprojekt der äthiopischen Regierung bedroht seit Jahren, das feine und empfindliche Ökosystem der Region zu zerstören.

Der dänische Fotograf Ken Hermann, ausgebildeter Werbefotograf, bereist seit Jahren als Gegenpart zu seiner kommerziellen Arbeit die Welt. Im Bildband über das Omo-Tal hält er in seinen Fotos die Traditionen und Lebensweisen der Einheimischen, aber auch die Schönheit der Natur fest. Begleitet werden die Aufnahmen durch erklärende Texte der Journalistin Suzette Frovin.

n-tv hält fest: „Die Aufnahmen wirken daher wie ein letzter fotografischer Blick auf eine archaische Welt, die es so vielleicht bald nicht mehr geben wird. […] Ein Bildband mit Bildungsgewinn.“

taz online meint: „Ken Hermann präsentiert die Schönheit, aber vor allem die Exotik und Besonderheit der Menschen und ihrer Landschaft.“

Eine Auswahl der wunderschönen Bilder auf der Homepage des Künstlers hier.

 

Ken Hermann
Im Tal des Omo
Edition Panorama, München 2014

 

 

Fotografie: „Im Tal des Omo“, 5.0 out of 5 based on 1 rating