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Weil er kein Geld hatte, durch die Welt zu fahren, begann Arno Fischer in den 50iger Jahren damit, Berlin zu fotografieren. Alltagssituationen und Menschaufläufe waren seine Motive. Als ein Verlagsleiter der Edition Leipzig die Bilder sah, bot er Fischer an, ein Bildband zu machen. Aufgrund des Mauerbaus 1961 wurde „Situation Berlin“ jedoch nie produziert.

Fischer war einer der bedeutendsten Fotografen der DDR. Stil gebend waren seine Modefotografien für die Zeitschrift „Sybille – Zeitschrift für Mode und Kultur“ und „Das Magazin“. Seit den 70iger Jahren erfüllte er auch immer wieder Lehraufträge in Leipzig und nach der Wende in Dortmund. 2000 erhielt er den Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie, 2010 den Hannah Höch-Preis für sein Lebenswerk.

Am 13. September starb Arno Fischer in Gransee bei Berlin im Alter von 84 Jahren.