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Wenn man gerade sämtliche Klavierstücke Schumanns aufnimmt, braucht man mal eine Pause. Das dachte sich wohl Florian Uhlig, als er ein kleines Intermezzo einschob, um ein wenig französische Klassik einzuspielen: Debussy, Poulenc, Ravel, Françaix – der 38-jährige spielt sich durch die Jahre von 1890 bis 1950 „mit exakt dosiertem Sentiment“, so die ZEIT (25/2013). Gemeinsam mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Pablo Gonzáles „allem pseudofranzösischen Firlefanz und Semi-Geflirre abhold“, resümiert die Zeitung „Ein kleiner Geniestreich!“.

Florian Uhlig genoss seine Ausbildung am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London. Er spielte mit dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und dem Wiener Kammerorchester, ist aber auch als Liedbegleiter und Kammermusiker tätig sowie Künstlerischer Leiter des Johannesburg International Mozart Festivals. Nachdem er bereits das Gesamtwerk für Klavier und Orchester von Dmitri Schostakowitsch eingespielt hat, arbeitet er gerade an der Aufnahme von Robert Schumanns gesamten Klavierwerken.

Das Kulturradio des RBB über die französischen Klavierkonzerte: „Er spielt das zupackend, sehr markant, aber mit Schmelz – und das ist wirklich ein Vergnügen.“

Florian Uhlig
Debussy, Poulenc, Ravel, Françaix: Klavierkonzerte
(Häussler classic)

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Florian Uhlig war der letzte musikalische Begleiter von Herman Prey.