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„Flamenco en route“ tanzen in Stuttgart und zeigen, dass der Tanz mehr ist als bunte Folklore

© flamencos en route

Flamenco als ein etwas wildes Gestampfe à la Carmen? Nicht bei Brigitta Luisa Merki. Die Schweizerin gründete 1984 die Tanzcompagnie „Flamencos en route“  und schuf mit ihr einen Stil jenseits bunter Folklore. Dem Kern, dem „wahren Flamenco“ verhaftet, legt die Choreographin den Schwerpunkt auf die Ausdruckskraft des einzelnen Tänzers, lässt sich von Lyrik sowie dem aktuellen Zeitgeschehen inspirieren und arbeitet bei Bühnenbildern mit Bildhauerinnen und Malerinnen zusammen, wagt Experimente. Immer wieder kooperiert sie auch mit zeitgenössischen Tänzern oder lässt eigens für ihre Choreographien komponieren. Dabei half ihr die rund 25 Jahre andauernde Zusammenarbeit mit ihrer Lehrerin Susanna, die große Erfolge im Duo „Susanna y José“ feierte, und deren Ehemann, dem  Komponisten  Antonio Robledo, der 2014 im Alter von 92 Jahren starb.

In Deutschland ist die außergewöhnliche Tanzcompagnie mit „Rituale & Secreto“, vier Stücke, die von Werken des spanischen Barockmalers Francisco de Zurbarán inspiriert sind, bis zum 19. November  2016 in Stuttgart zu sehen.

Die NZZ lobt: „Heilige Eleganz […] Der neue Tanzabend «Ritual & Secreto», der jetzt in Bern uraufgeführt wurde, ist wohl die spanischste aller Choreografien von Flamencos en route – und mit Sicherheit eine ihrer sehenswertesten.“

kultiversum hält fest: „Wo andere Choreografen sich nach 30 Jahren gerne wiederholen, da dringt Brigitta Luisa Merki immer tiefer ins Innere ihrer Kunst vor. In jedem neuen Programm mit ihrem Ensemble Flamencos en route setzt die Schweizerin den Flamenco in ein anderes Licht – hier leuchtet er in den dunklen Farben der spanischen Barockmalerei aus der Nacht heraus.“

Die Aargauer Zeitung meint: „Die Flamencos en route sorgen schon bei der Probe für Gänsehaut“

Theaterhaus Stuttgart e.V.
Siemensstr. 11
D-70469 Stuttgart

 

 

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