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Als Schöpfer der „Drei Musketiere“ oder von „Der Graf von Monte Christo“ kennt man ihn. Doch Alexandre Dumas d. Ältere (1802-1870) schrieb auch für die Feuilletons der Zeit: Vier kürzere seiner Erzählungen beschäftigen sich mit der Schifffahrt aus der großen Seefahrerzeit des 18. Jahrhunderts und ihrer Havarien. 1852 war das und als Vorlage dienten Dumas wahre Begebenheiten, denen er dichterische Freiheit angedeihen ließ. Dem Leser begegnen Kapitäne, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, Matrosen, die um ihr Leben kämpfen und vor allem jene, die es angesichts der Naturgewalten verlieren.

Erstmals liegen die vier Erzählungen, 160 Jahre nach ihrem Erscheinen, auch in deutscher Übersetzung vor.

Zeit online positiv: „Sie haben über die Jahrhunderte nicht einen Funken ihres Reizes verloren. In ihnen stecken einige der Topoi, die seit Odysseus‘ Irrfahrt zum Repertoire der Weltmeerliteratur gehören: Ehrfurcht und Erhabenheit, Hybris und metaphysisches Schaudern.“

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „Obwohl die Handlung der vier Erzählungen sich streng an Reiseberichte der Beteiligten hält, entfaltet Alexandre Dumas in „Schiffbrüche“ dennoch seine ganze erzählerische Verve, die den Leser in ihren Bann zieht.“

Buchcover “Schiffbrüche”

Alexandre Dumas
Schiffbrüche. Wahre Begebenheiten.
Matthes & Seitz, Berlin 2012

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