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Edward Burtynsky, kanadischer Künstler mit ukrainischen Wurzeln, beschäftigt sich in seinen Bildern mit Motiven, die die meisten Menschen wohl eher als hässlich empfinden: Mit Industrielandschaften und Öl. Dahinter steht die Neugier, die Materialien und Stoffe näher zu beleuchten, aus denen unsere Städte gebaut sind. Dem Öl als Rohstoff, das nicht nur unser derzeitiges Leben am Laufen hält, sondern auch durch die Nutzung in der Industrie für die vielen Berge aus Plastikmüll verantwortlich ist, hat er sogar eine ganze Reihe gewidmet. In seinen Bildern finden sich Ölraffinerien, Tankschiff- und Flugzeugfriedhöfe, alte Autoreifen oder auch Ölabbaufelder.

Bei C/O Berlin sind nun rund 30 der großformatigen Fotografien zu sehen.

Der Deutschlandfunk positiv: „Das ist aber auch das Einzige, was man dieser eindrucksvollen Ausstellung vorwerfen kann: Dass in ihr der Aspekt der ästhetischen Schönheit ein wenig überbetont wird und Burtynskys Werk als Mahnung vor der Apokalypse des Wachstums hinter der Faszination des Schrecklichen ein wenig verschwindet.“

The Guardian konstatiert: „Burtynsky’s series Oil is a vast undertaking, more than a decade in the making. Alongside Mitch Epstein’s equally epic project American Power, it is one of the key visual documents of our time.”

Edward Burtynsky . Oil
Fotografien
Ausstellung noch bis zum 9. September 2012

c/o Berlin
Oranienburger Str 35/36
10117 Berlin

Öffnungszeiten
Täglich 11 — 20 Uhr

10 Euro/5 Euro

Interview with photographer Edward Burtynsky before the opening of his OIL exhibition in the museum Huis Marseille in Amsterdam (Nov 29 2009 – Feb 28 2010)