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Die Witwe von John F. Kennedy und Aristoteles Onassis begann nach ihren Ehen eine neue Karriere: Sie wurde Lektorin. Für 200 Dollar in der Woche ging sie in ein kleines Büro, animierte ihre Nachbarin, ein Kinderbuch zu schreiben, gewann Michael Jacksons „Moonwalker“ für den Verlag und landete noch den einen oder anderen Coup.

Zwei jüngst in Amerika erschienene Biographien beleuchten diese Seite von Jackie Kennedy.„Reading Jackie“ bemüht sich, ihre Geheimnisse zu enthüllen, indem es die von ihr lektorierten Bücher genau betrachtet. „Jackie as Editor“ versucht, sich ebenfalls der Persönlichkeit zu nähern, rühmt sich aber damit, dass der Autor Jackie Kennedy nicht nur gekannt, sondern auch drei Bücher mit ihr herausgebracht hat.

FAZ net resümiert: „Das Mythendickicht allerdings, das sich auch nach ihrem Tod noch um die unfehlbar elegante Frau mit dem Faible für schicke Sonnenbrillen rankt, vermag weder Kuhn noch Lawrence zu durchdringen.“

Und das, obowohl Jackie Kennedy länger im Verlagswesen tätig war als in ihren Rollen als First Lady und Millionärsgattin.

William Kuhn: Reading Jackie
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