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„Bugatti taucht auf“ ist das Romandebüt von Dea Loher, indem sie zwei reale Begebenheiten zu einer fiktionalen Geschichte verknüpft. Ort des Geschehens: Ascona am Lago Maggiore.

Da ist zum einen der Tod des fast 24-jährigen Damiano Tamagni. 2010 geriet er während der Fastnacht zufällig in eine Auseinandersetzung, wurde provoziert und schließlich von drei Jugendlichen zu Tode geprügelt. Freund und Bekannte gründeten ihm zum Gedenken die Damiano-Tamagni-Stiftung gegen Jugendgewalt.

Und da ist zum anderen das Wrack eines Bugatti Typ 22 Brescia aus dem Jahr 1925, das auf dem Grund des Lago Maggiore schlummert. Versenkt, weil der damalige Besitzer den Zoll für den Import nicht bezahlen wollte. Das Ganze ist verbunden mit der Familiengeschichte der Bugattis.

Im Roman von Loher will die Stiftung das Auto bergen, als Finanzspritze und um ihrem Namensgeber ein Denkmal zu setzen. Schlüsselfigur dabei ist Jordi, Freund des Toten, aus dessen Perspektive das Geschehen geschildert wird.

Dea Loher, geb. 1964, ist vor allem als Dramatikerin bekannt und vielfach ausgezeichnet.

Die ZEIT (14/2012): „Es verwundert deshalb nicht, dass auch ihr Romandebüt so eng an die Wirklichkeit andockt, dass man fast von einer Doku-Fiktion sprechen kann.“

Welt online fasst zusammen: „Es ist ein wunderliches Buch. Aber schön.“

Buchcover “Bugatti taucht auf”

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