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„Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ machte Oliver Sacks vor fast 25 Jahren bekannt. 1990 wurde sein Buch „Awakenings“ (Zeit des Erwachens) mit Robert de Niro verfilmt.

Der Neurologe und Professor für Neurologie und Pschochologie hat inzwischen elf Bücher verfasst, in denen er unterhaltsam über die Fehlfunktionen des menschlichen Gehirns schreibt. Grundlage sind Fallgeschichten aus seiner langjährigen Praxis, inklusive seiner eigenen Unfähigkeit, sich Gesichter zu merken. In „Das innere Auge“, seinem jüngsten Werk, ist optische Täuschung das Hauptthema. Seine Fälle muten seltsam an – wie die Musikerin, die plötzlich keine Noten mehr lesen konnte und trotzdem mitreißende Konzerte gibt – und dennoch schafft er es, die Ursachen unterhaltsam zu erklären und zu zeigen, wie die Betroffenen damit umgehen.

kultiversum urteilt: “Sacks erzählt nicht einfach nur Fallgeschichten, seine aus der Praxis gegriffenen Beispiele illustrieren die Arbeit unseres Verstandes auf anschauliche, oft erstaunliche und amüsante Art und Weise. Seine Prosa dringt dorthin, wo sie entsteht und macht in unvorhersehbaren Wendungen das Denken transparent.“

Buchtitel “Das innere Auge”

Oliver Sacks:
„Das innere Auge“. Neue Fallgeschichten.
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2011

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