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Bekannt geworden ist Dan Flavin (1933-1996) durch seine Installationen mit Leuchtstoffröhren, bei denen der Betrachter durch das Licht und dessen Wirkung auf Kleidung und Haut selbst zum Kunstwerk wird. Mit „Diagonale vom 25. Mai“ aus dem Jahr 1963 gelang ihm der Durchbruch.

Doch Flavin hat seine Wurzeln durchaus in der Malerei. Genauer: im Abstrakten Expressionismus. Die Kunsthalle Bielefeld zeigt nun erstmals seit 1974 eine umfassende Schau aus dem zeichnerischen Nachlass des Künstlers. Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke anderer Künstler aus dem Eigentum Dan Flavins. Sie gehen bis weit ins 19. Jahrhundert zurück und zeigen die enge Verbindung des Installationskünstlers zur Malerei.

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „Flavin, der romantisch geprägte Kunstsammler; Flavin, der vielfältige Zeichner und Maler. So erhält das Bild dieses Röhren- Arrangeurs zusätzliche Facetten: Flavin für Fortgeschrittene.“

Dan Flavin. Zeichnen.
Ausstellung bis 3. März 2013

Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
33602 Bielefeld

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag: 11-18 Uhr
Mittwoch: 11-21 Uhr
Samstag: 10-18 Uhr
Montag: geschlossen

7 Euro/3,50 Euro