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Calvin ist sechs Jahre alt, zynisch und sein bester Freund ist sein Tiger Hobbes. Oder ist es nur ein Stofftiger? Beide jedenfalls kommentieren und karikieren mit ihren Bemerkungen die ernsthafte, oft absurde Welt der Erwachsenen und geraten auch regelmäßig mit ihr aneinander – vornehmlich in der Gestalt von Calvins Lehrerin, ohne davon abzulassen, in ihrer Fantasiewelt zu leben.

Bill Watterson erfand „Calvin und Hobbes“ 1985, zehn Jahre später erschien der letzte Comicstrip. Bis dahin erschien die Serie zum Teil in über 2400 Zeitungen und bis 2010 wurden fast 45 Millionen Calvin-und-Hobbes-Bücher verkauft. Und dennoch hat Watterson auf eine  Vermarktung seiner Helden in Merchandising-Produkten stets verzichtet.

2005 erschien in den USA eine Gesamtausgabe. Nun liegt die deutsche Übersetzung vor: über 1400 Seiten, drei Bände, rund 10 Kilo schwer, in Leinen gefasst.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „Wie Bill Watterson dieses Wunder durch den sarkastischen und melancholischen Humor seiner „Calvin und Hobbes“-Serie hindurchscheinen lässt, das macht ihm keiner nach.“

3sat online hält fest: „“Calvin und Hobbes“, das sind grandiose Comicstrips über das Chaos des Alltags.“

n-tv online meint: „Es ist eine Mischung aus überbordender Phantasie, anarchischem Chaos und tiefgreifender Lebensanalyse, die „Calvin und Hobbes“ zu einem Meisterwerk macht.“

Der Tagesspiegel online hält fest: „Mit großem Einfallsreichtum brachte Calvin ab sofort seine Eltern, Lehrer und Mitschüler zum Wahnsinn, während er sich in Fantasiewelten flüchtete und so komische wie philosophische Dialoge mit Hobbes führte.“

Calvin und Hobbes Gesamtausgabe

Bill Watterson:
Calvin und Hobbes Gesamtausgabe
Übersetzt von Waltraud Götting und Alexandra Bartoszko
Carlsen Verlag, Hamburg 2013

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