Rezension

Daniel Libeskind

Nicht kleckern, sondern klotzen. Daniel Libeskind zeigt es in „Edge of Order“

Rezension von Barbara Hoppe.

Keine Frage: Daniel Libeskind ist ein Entertainer. An dem Abend, als der Stararchitekt in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin sein neues Buch „Edge of Order“ vorstellte, war der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt. Und ob man sich nun für Architektur interessiert oder nicht, auf jeden Fall wurde man bestens unterhalten.
Mit Witz und Ironie, mit Wissen und vor allem mit viel Leidenschaft sprach hier ein Mann über sein Lebenswerk.

Psychodrama in idyllischer Landschaft: Sarah Stovell „Sie liebt mich. Sie liebt mich nicht“

Rezension von Barbara Hoppe.

Sarah Stovell lebt in Northumberland, unterrichtet Creative Writing an der Lincoln University, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Und es scheint, als habe sie mit ihrem ersten Psychothriller genau das getan, worüber eine ihrer Protagonistinnen – die erfolgreiche Autorin Bo Luxton – immer den Kopf schüttelt: Sie hat bei ihrem Romanthema, zumindest beim beruflichen Hintergrund, auf Erfahrungen aus dem eigenen Leben zurückgegriffen.

Acht Musikanten suchen eine Symphonie

Komödie von Eugène Ionesco? Musikstück von John Cage? Bühnenphantasie von Robert Wilson? Schauspielerdrill von Johann Kresnik? Bewusstseinsstrom von James Joyce? Kasperlade von Herbert Achternbusch? Reklame des Münchner Fremdenverkehrsverbandes? Weit gefehlt! Der Zürcher Tom Luz huldigt München in einer Sommerabendphantasie Ende Januar und präsentiert dabei ein… Weiterlesen »Acht Musikanten suchen eine Symphonie

Die Toten von Marnow

Serienkiller in Meckpomm: „Die Toten von Marnow“

Rezension von Barbara Hoppe.

Es ist der heiße Sommer 2003. Die Gluthitze hat auch Rostock fest im Griff. Kriminalhauptkommissar Frank Elling, im etwas spießigen Ringelrankenweg mit Eigenheim und Familie zu Hause, lässt gerade einen überdimensionierten Swimmingpool in seinen Garten pflanzen. Seine hübsche, aber unnahbare Kollegin Lona Mendt, die aus Hannover nach Rostock kam, steht mit ihrem Wohnmobil immer gerade dort, wo es ihr gefällt, als das Verbrechen unbarmherzig zuschlägt.

„Drama am Yang tse Kiang“ und der Zauber des Bilderbogen

Rezension von Barbara Hoppe. So mancher wäre heute froh, wenn ihm die eine oder andere „News“ erspart bliebe. Es ist kaum vorstellbar, dass es aber auch Zeiten gab, in denen Menschen glücklich waren, wenn Hausierer, so genannte Kolporteure, oder Bänkelsänger in ein Dorf oder eine… Weiterlesen »„Drama am Yang tse Kiang“ und der Zauber des Bilderbogen