Barbara Hoppe

Berlin Art Week 2020: Mit Spaziergängen Kunst entdecken

Es ist das wichtigste Kunstevent Deutschlands: Seit über 15 Jahren lockt das Gallery-Weekend Berlin alljährlich Kunstinteressierte und Sammler aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt. Unzählige Galerien laden ein, unterschiedlichste Kunst und Kunstformen zu entdecken und Einblicke in die Kunstentstehung zu erhalten.
Doch wo soll man anfangen? Welche Galerien bieten was?
Und ist das Ganze überhaupt was für Leute, die nicht aus der Szene kommen?
„Man braucht keine Angst vor der Kunst zu haben“, meinen Romy und Masch von Kunstleben Berlin. Sie bieten während der Art Week Kunstspaziergänge an.

Der Monat der zeitgenössischen Musik lädt zu Experimenten ein

Bereits das Eröffnungskonzert überrollte die Zuhörer mit hypnotischen Klangspektren, einem Magma aus Klängen, Formen und Farben und einem Geflecht aus Komposition, Improvisation und Live-Elektronik. Und das war erst der Anfang.

Feuilletonscout sprach mit Lisa Benjes von von field notes / inm – initiative neue musik berlin e.V und Leiterin des Programms des Monats der zeitgenössischen Musik.

Schönes, mörderisches Capri: “Mitten im August” von Luca Ventura

Eigentlich hat Enrico Rizzi, Inselpolizist auf Capri, den schönsten Arbeitsplatz der Welt. Denn wenn er nicht gerade mit kleineren Delikten zu tun hat oder dafür sorgen muss, dass Signora Parisi ihre Ferienwohnung nicht schwarz bauen lässt, arbeitet er im Obst- und Gemüsegarten seines Vaters zwischen sonnenwarmen Früchten und „jedes Mal, wenn Rizzi aufs Wasser schaute, hatte sich der Blauton im veränderten Tageslicht verändert“.
Doch mitten im August treibt plötzlich ein Toter …

Engadiner Romanpoetik: Leta Semadeni „Tamangur“

Rezension von Barbara Hoppe.

Als die Lyrikerin Leta Semadeni 70 Jahre alt wurde – vor fünf Jahren – legte sie gleichzeitig ihren ersten Roman vor. „Tamangur“ heißt er. Nun, zu ihrem 75. Geburtstag, bringt der Rotpunktverlag dieses Kleinod Engadiner Romanpoetik in einer erweiterten Neuauflage heraus.
Roman nennt sich bekanntlich vieles. „Tamangur“ ist zweifellos einer, und doch spürt man mit jedem Wort, dass hier eine Autorin schreibt, der die Poesie durch die Adern fließt.