Barbara Hoppe

den Roman von Durian Sukegawa

!Tipp: Durian Sukegawa „Kirschblüten und rote Bohnen“

Rezension von Barbara Hoppe „Die zierlichen Blumen am Wegrand wiegten sich in der Brise“. Es sind solche schlichten Sätze, die den Zauber von „Kirschblüten und rote Bohnen“ ausmachen. Ohne große Abschweifungen, ohne viele Worte machen zu müssen, erzählt uns Durian Sukegawa eine poetische Geschichte um Freundschaft, Trauer, Hoffnung und die Liebe zur Zubereitung von Süßspeisen.… Weiterlesen »!Tipp: Durian Sukegawa „Kirschblüten und rote Bohnen“

Feuilletonscout empfiehlt ... OHNE ROLF - Erlesene Komik. Kabarett aus der Schweiz

!Tipp: OHNE ROLF – Erlesene Komik. Kabarett aus der Schweiz

Rezension von Barbara Hoppe Jonas Anderhub und Christoph Wolfisberg machen grandioses Kabarett, ohne ein Wort zu sprechen. Gäbe es ein Buch mit dem Titel: „Die 100 Kabarettisten, die Sie in Ihrem Leben live erleben müssen“, so wären die beiden Schweizer ganz vorn dabei. Da stehen sie, Jonas Anderhub und Christoph Wolfisberg, auf der schlichten Bühne… Weiterlesen »!Tipp: OHNE ROLF – Erlesene Komik. Kabarett aus der Schweiz

„Lesen oder besser nicht lesen...?“ – Shakespeares Dramen als Comic ohne Worte

„Lesen oder besser nicht lesen…?“ – Shakespeares Dramen als Comic ohne Worte

Rezension von Barbara Hoppe Frei nach Leonardo da Vincis „In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung“ gelingt Frank Flöthmann eine amüsante Auseinandersetzung mit den Werken des englischen Dramatikers. Jeder, der schon einmal ein Shakespeare-Drama im Theater gesehen hat, weiß, wie lange so etwas dauern kann. Und jeder Theaterregisseur, der nur ein Fünkchen Erbarmen mit den… Weiterlesen »„Lesen oder besser nicht lesen…?“ – Shakespeares Dramen als Comic ohne Worte

Feuilletonscout empfiehlt ... „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers

!Tipp: „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers

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Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt ... „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers

Coverabbildung © rowohlt Verlag

Man mag ihn nicht wirklich, diesen Kommissar Lanner, der Dank eines grandios gelösten Mordfalls aus dem niedersächsischen Cloppenburg direkt in die Mordkommission nach Berlin versetzt wird. Dort wird er, der Ehrgeizige, zurechtgestutzt: die Großstadt, die Berliner Schnauze und das rumplige Verhalten seiner neuen Kollegen dampfen ihn immer wieder auf das ein, was er eigentlich ist: ein ehrgeiziger Provinzler, der verzweifelt versucht, in der Hauptstadt zu punkten und den Respekt seiner Kollegen zu erhalten – und doch regelmäßig alles falsch macht, weil er die Stadt mit ihren eigenen, auch zwischenmenschlichen Gesetzen, nicht versteht. Wie eine Parodie des „Jetzt-zeig‘- ich-es-ihnen –aber-mal“ – Einzelgängers kommt er daher und scheitert immer wieder, namentlich an Manfred Kolbe von der Spurensicherung, ein kleiner „Ick-bin-een-Berliner“ – Verschnitt nach dem Motto „Du kannst mir gar nix, du Dorfscheriff, du.“

Und dann sind da diese Mordfälle. Leiche Nummer eins liegt schon seit einem halben Jahr im Hof hinter dem Mietshaus verbuddelt und wird Weiterlesen »!Tipp: „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers

„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

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Feuilletonscout-Rezension

„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

„Tod in Neapel“, Illustration von Frank Nikol © Frank Nikol

Exzentrisch war er, und sicherlich auch außergewöhnlich intelligent. Als Heinrich Schliemann 1846 mit 24 Jahren in St. Petersburg seine eigene Firma eröffnete, dauerte es kaum zehn Jahre, in denen ihn der Handel mit Kolonialwaren, Genussmitteln, Industrie- und Munitionsrohstoffen während des Krimkriegs sowie geschickte Investitionen in amerikanische Eisenbahnprojekte zum Millionär machten.

Sein Wohlstand garantierte ihm fortan eine gewisse Unabhängigkeit. Ab 1864 widmete er sich schließlich nur noch seiner Leidenschaft, der archäologischen Forschung und der Suche nach der Stadt Troja aus Homers „Ilias“. Sogar sein Privatleben krempelte er um: Von seiner russischen FrauWeiterlesen »„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

Musik: Snowpoets geben mit gleichnamigem Album ihr Debut. Die Band aus London überrascht mit ungewöhnlichen Klängen

Musik: Snowpoet geben mit gleichnamigem Album ihr Debut. Die Band aus London überrascht mit ungewöhnlichen Klängen

 Rezension von Barbara Hoppe Chris Hyson: Something that hopefully speaks from the heart to its listeners of all walks of life, the dreamers, the realists, the lovers. Hopefully it will be a record that will feel personal to people, almost like a secret. It can be interpreted as anything. We hope it to be inspiring… Weiterlesen »Musik: Snowpoet geben mit gleichnamigem Album ihr Debut. Die Band aus London überrascht mit ungewöhnlichen Klängen

Musik: Pianistin Klara Min gibt mit „Scriabin“ ihr einziges Konzert in Deutschland im Konzerthaus Berlin

Musik: Pianistin Klara Min gibt mit ihrem neuen Album „Scriabin“ ihr einziges Konzert in Deutschland im Konzerthaus Berlin

   Rezension von Barbara Hoppe Klara Min sucht nach dem Ungewöhnlichen, Neuen. Bei ihrem Debut 2002 in der New Yorker Carnegie Hall spielte sie die zeitgenössische koreanische Komponistin Unsuk Chin, ihr erstes Album „Ripples on the Water“ beschäftigt sich mit moderner koreanischer Musik und 2008 gründete sie die New York Concert Artist Society, mit dem… Weiterlesen »Musik: Pianistin Klara Min gibt mit ihrem neuen Album „Scriabin“ ihr einziges Konzert in Deutschland im Konzerthaus Berlin

„Musik ohne Grenzen“ – eine Reise zu Robert Schumann und seinen Zeitgenossen mit dem Duo „Innere Stimme“, Kenji Miuara am Klavier und Rémi Gaché am Euphonium

„Musik ohne Grenzen“ – eine Reise zu Robert Schumann und seinen Zeitgenossen mit dem Duo „Innere Stimme“, Kenji Miura am Klavier und Rémi Gaché am Euphonium.

Kenji Miura und Rémi Gaché haben eine große Inspirationsquelle: Robert Schumann (1810-1856) und seine Zeitgenossen. Sogar ihr Name – Innere Stimme – speist sich aus den Engels- und Dämonenstimmen, die den Komponisten immer wieder heimsuchten und inspirierten. Gleichzeitig sind es aber auch die Melodien, die jeder von uns im Kopf hat. Ungewöhnlich ist aber nicht… Weiterlesen »„Musik ohne Grenzen“ – eine Reise zu Robert Schumann und seinen Zeitgenossen mit dem Duo „Innere Stimme“, Kenji Miura am Klavier und Rémi Gaché am Euphonium.

Feuilletonscout empfiehlt ...“Die Menschheit hat den Verstand verloren.“ Die Kriegstagebücher von Astrid Lindgren

!Tipp: “Die Menschheit hat den Verstand verloren.“ Die Kriegstagebücher von Astrid Lindgren

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Feuilletonscout – Rezension

Feuilletonscout empfiehlt ...“Die Menschheit hat den Verstand verloren.“ Die Kriegstagebücher von Astrid Lindgren

Coverabbildung © Ullstein Verlag

Dieses Buch ist eine Entdeckung. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Dabei sind es eigentlich „nur“ Tagebücher. Aber sie entstanden nicht irgendwann, sondern sie decken die Kriegsjahre von 1939 bis 1945 ab. Und die Autorin heißt Astrid Lindgren.

Mit den Worten „Oh! Heute hat der Krieg begonnen“ beginnt die großartige Kinderbuchautorin ihre Aufzeichnungen am 1. September 1939. Silvester 1945 schließen sie mit den guten Wünschen „Ich wünsche mir selber ein gutes neues Jahr! Mir und den Meinen! Und möglichst auch der ganzen Welt, aber das ist vermutlich zu viel verlangt. Doch selbst wenn es vielleicht kein gutes neues Jahr werden kann, wird es vielleicht ein besseres neues Jahr“. Zwischen diesen beiden Einträgen liegen Jahre des Krieges, in denen Schweden wie eine Insel der Glückseligen vom Schlimmsten verschont bleibt. Zwar gab es auch hier Einschränkungen und Lebensmittelrationierungen, aber Astrid Lindgren kann es selbst kaum begreifen, dass es den Schweden trotz des europäischen Flächenbrandes verhältnismäßig gut geht. Ihr Mann, Sture, macht sogar Karriere, sodass sich die Familie den Umzug in eine größere Wohnung leisten kann.

Schwedisches Familienleben…

Als Astrid Lindgren anfing, ihre Kriegstagebücher zu schreiben, arbeitete sie Weiterlesen »!Tipp: “Die Menschheit hat den Verstand verloren.“ Die Kriegstagebücher von Astrid Lindgren

!Tipp: Weihnachtliche Chormusik in Berlin und für zu Hause mit Capella Cantorum, cantamus Berlin und dem Hugo-Distler Chor

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Rezension von Barbara Hoppe

 

In dulic jubilo_Capella CantorumZwischen 1,7 und 3,3 Millionen Menschen singen in Deutschland in einem von 45.000 bis 61.000 Chören. Und das in der Regel richtig gut.

So der Feuilletonscout-Tipp Capella Cantorum, ein nur 10 bis 15 Stimmern starker Männerchor, der bereits vor drei Jahren mit „In dulci jubilo“ eine wunderbare CD mit Motetten zum Advent eingespielt hat.

 

Auch der Chor cantamus Berlin hat ein beeindruckendes Repertoire: Jährlich erarbeitet das Ensemble zwei Konzertprogramme mit geistlichen und weltlichen a-capella-Werken von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert.Weiterlesen »!Tipp: Weihnachtliche Chormusik in Berlin und für zu Hause mit Capella Cantorum, cantamus Berlin und dem Hugo-Distler Chor

Feuilletonscout empfiehlt... „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neu

!Tipp: „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neu

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Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt... „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neuWenn man die große, lichte Halle des modernen Wallraf-Richartz-Museums im Herzen von Köln betritt, ahnt man nicht, dass man nur Minuten später sehr sinnlich in die Welt der Dunkelheit und des Lichts des Godefridus Schalcken (1643 – 1706), eintreten wird. Der Weg führt ins Untergeschoss durch eine Glastür und kaum hindurchgetreten, taucht man ein in ein Dämmerlicht, dass durch die Bilderlampen entsteht, ganz so, wie es die Kerzen in den Werken des barocken Malers tun.

 

Gemalte Verführung

Ein Drittel aller Arbeiten von Godefridus Schalcken sind in der aktuellen Ausstellung „Gemalte Verführung“ im Kölner Wallraf-Richartz-Museum zu sehen, darunter 26, die zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden. Und sie ist wahrhaft gelungen. Von Bild zu Bild wandernd, bleibt man immer wieder staunend stehen ob der Meisterschaft des Malers, Licht und Dunkel abzubilden, in einer Kunstfertigkeit, die keinen Pinselstrich erkennen lässt. Mit Herzklopfen nähert man sich endlich Weiterlesen »!Tipp: „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neu

Feuilletonscout empfiehlt ... die Kaisergruft (Kapuzinergruft) in Wien

!Tipp: Die Kaisergruft (Kapuzinergruft) in Wien

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 Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt ... die Kaisergruft (Kapuzinergruft) in Wien

Detail vom Sarkophag von Karl VI., 1685 – 1740, Kaiser, Sohn Leopolds I., Vater der Kaiserin Maria Theresia / © Feuilletonscout

An diesem Ort liegen sie alle, seit Kaiserin Anna hier 1618 zur letzten Ruhe gebettet wurde, gefolgt von ihrem Mann Matthias ein Jahr später: In der Kapuzinergruft im Herzen der Wiener Altstadt, mitten im ersten Bezirk, versammeln sich nach ihrem Tod die Persönlichkeiten des Hauses Habsburg und Habsburg-Lothringen. Zuletzt fand Kronprinz Otto, Sohn von Kaiser Karl I. und Kaiserin Zitat, 2011 Eingang in die Kaisergruft, wo die Gebeine der Adeligen bestattet sind. Die Herzen kamen, aufbewahrt in silbernen Bechern, in die Herzlgruft von St. Augustin, die Eingeweide wurden in kupfernen Urnen in der Herzogsgruft zu St. Stephan beigesetzt.

Wer also die Wiener Gruft betritt, besucht einen Friedhof. Aber was für einen! Seite an Seite stehen prächtige Sarkophage, reich verziert, das Leben und Wirken des Verstorbenen widerspiegelnd, die Symbolik des Todes aufgreifend, die Pracht des Weiterlesen »!Tipp: Die Kaisergruft (Kapuzinergruft) in Wien

Literatur: Aljoscha Brell: „Kress“

Literatur: Aljoscha Brell: „Kress“

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Literatur: Aljoscha Brell: „Kress“

Coverabbildung © Ullstein Verlag

 Rezension von Barbara Hoppe

Fremdschämen ist eine merkwürdige Angelegenheit. Da sagt und tut jemand etwas, und man selbst schämt sich in Grund und Boden, so peinlich ist der andere. Dabei könnte es uns völlig gleichgültig sein, was dieser jemand sagt oder tut, kennen wir ihn doch meistens nicht und haben auch sonst nichts mit ihm zu tun. Noch kurioser wird es, wenn sich dieses Phänomen auf eine literarische Figur bezieht. Man liest ein Buch und bekommt vor lauter Scham fast einen roten Kopf.

Ein Loser, der das Herz erwärmt

So geht es einem mit Kress. Kress ist Student der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 12. Semester. Er ist natürlich belesener als seine Kommilitonen, intelligenter, charmanter, höflicher. Während um ihn herum nur Mittelmaß, Small Talk und Belanglosigkeit herrschen, beschäftig sich Kress mit den philosophischen Fragen des Lebens. In seiner Weiterlesen »Literatur: Aljoscha Brell: „Kress“